Einzigartige Sichtweisen als Jahresbegleiter

Kesternich. Er ist auf der Jagd nach dem perfekten Foto - meist ohne Eile, sondern mit großer Ausdauer, um den richtigen Moment einzufangen: Vor fast 20 Jahren hat René Pelzer seine Leidenschaft für das Fotografieren entdeckt, seit 2007 ist er Stormchaser (Gewitterjäger) und seit 2010 zertifizierter »Advanced Spotter Premium« im Unwettermeldeverein »Skywarn Deutschland e.V.«, für den er regionaler Ansprechpartner ist. 2015 war René Pelzer fünf Wochen im Mittleren Westen der USA auf der Suche nach außergewöhnlichen Wetterphänomenen. »Eine eindrucksvolle Reise, denn dort entstehen Stürme oder Gewitterzellen, die wir uns in Deutschland nicht vorstellen können«, schwärmt Pelzer noch heute. Doch nicht nur die Wetterphänomene faszinieren den 32-Jährigen, auch Landschaften - gerade in den Bergen - aber auch verlassene Orte, die so genannten »Lost Places«, hält der Elektroningenieur aus Kesternich fest. Seit vielen Jahren bereichern seine Fotos den »Eifelkalender« - ein ehemaliges Schülerprojekt der Elwin-Christoffel-Realschule Monschau aus dem Jahre 2009, das von Andre Mennicken (GraphX Studio) fortgeführt wird. Im Kalender 2021 sind vier Fotos sowie das Titelfoto von Pelzer, außerdem sind wieder Bilder von Andy Holz und Günter Langner vertreten. »Mit meinem ersten eigenen Kalender habe ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt«, so Pelzer. »Er kommt im DIN A3 Hochformat und zeigt meine ganz eigenen Sichtweisen«. Geographisch und motivtechnisch hat er eine große Bandbreite abgedeckt. Erhältlich ist der Kalender direkt bei René Pelzer (Kontakt auf www.eifelmomente.de) oder auf https://graphxverlag.de/produkt/sichtweisen-2021-von-rene-pelzer-din-a3/Er ist auf der Jagd nach dem perfekten Foto - meist ohne Eile, sondern mit großer Ausdauer, um den richtigen Moment einzufangen: Vor fast 20 Jahren hat René Pelzer seine Leidenschaft für das Fotografieren entdeckt, seit 2007 ist er Stormchaser…

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Kermeter-Stollen in sehr gutem Zustand

Altkreis Monschau. In den letzten Wochen hatte der Wasserverband Eifel-Rur die Urfttalsperre weitgehend entleert, um den so genannten „Kermeter-Stollen“ frei von Wasser zu bekommen. Dieser 2,7 Kilometer lange Stollen leitet das Wasser der Talsperre durch den Bergzug „Kermeter“ zum so genannten „Jugendstil-Kraftwerk“ nach Heimbach-Hasenfeld. Durch die Entleerung verblieb nur noch eine halbe Million Kubikmeter Wasser im See, der bis zum Vollstau 45,51 Millionen Kubikmeter fassen könnte. Das Wasser der Talsperre war zuletzt durch die Grundablässe in den angrenzenden Obersee der Rurtalsperre abgelassen worden, der zu diesem Zweck ebenfalls um drei Meter abgesenkt war. Die Inspektion ergab, dass sich der parallel zur Errichtung der Urfttalsperre aufgefahrene Stollen, der im Einlaufbereich ausgemauert und verputzt und dann im weiteren Verlauf mit Beton ausgekleidet ist, trotz seiner mehr als 100 Jahre (!) währenden Betriebszeit nach wie vor in einem sehr guten Zustand befindet. Dipl.-Ing. Richard Gronsfeld - Leiter des Unternehmensbereichs Talsperren beim WVER – ist mehr als zufrieden: „Wie bei der letzten Inspektion im Jahr 1997 befindet sich der Stollen immer noch in einem tadellosen Zustand!“ Der Wiedereinstau der Talsperre begann unmittelbar nach Abschluss der Inspektion. Inzwischen befinden sich bereits wieder mehr als eine Million Kubikmeter Wasser im See und die Sohle des Stollens ist auf ihrer gesamte Länge bereits wieder mehrere Meter eingestaut. Wie schnell der Wiedereinstau des Urftsees dauern wird, hängt im Wesentlichen von der Witterung ab. Die nächste turnusmäßige Inspektion des Stollens - und die damit verbundene vollständige Absenkung des Urftsees – wird frühestens wieder in 20 Jahren stattfinden.In den letzten Wochen hatte der Wasserverband Eifel-Rur die Urfttalsperre weitgehend entleert, um den so genannten „Kermeter-Stollen“ frei von Wasser zu bekommen. Dieser 2,7 Kilometer lange Stollen leitet das Wasser der Talsperre durch den Bergzug…

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Ehemaliger Finanzminister verliert Beamtenpension

Nürburg. Der zu einer Haftstrafe verurteilte ehemalige Finanzminister Ingolf Deubel hat mit seiner strafgerichtlichen Verurteilung seine Pensionsansprüche verloren. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Eilverfahren. Der ehemalige Finanzminister war wegen Straftaten, welche er während seiner Amtszeit als Minister und als Ruhestandsbeamter begangen hatte, vom Landgericht Koblenz rechtskräftig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Damit habe er seine Rechte als Ruhestandsbeamter verloren, so die Koblenzer Verwaltungsrichter. Denn nach der einschlägigen Vorschrift im Landesbeamtenversorgungsgesetz verliere ein Ruhestandsbeamter, der wegen einer nach Beendigung des Beamtenverhältnisses begangenen vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt worden sei, seine Pensionsansprüche. Diese Vorschrift sei hier anwendbar, obwohl die strafgerichtliche Verurteilung wegen mehrerer begangener Straftaten erfolgt sei. Denn auch ein Ruhestandsbeamter, der durch mehrere Rechtsverstöße zu einer solchen Freiheitsstrafe verurteilt worden sei, habe sich für den öffentlichen Dienst nicht weniger untragbar gemacht als ein Beamter, der eine solche Strafe bereits durch einen einzigen Rechtsverstoß verwirkt habe. Ob das Beamtenverhältnis des Antragstellers mit dem Eintritt in die Landesregierung – dann seien alle Straftaten ohnehin nach der Beendigung des Beamtenverhältnisses begangen worden – oder erst nach seinem Rücktritt als Finanzminister geendet habe, könne offenbleiben. Gehe man von Letzterem aus, seien die Untreuetaten vor, die uneidliche Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags Rheinland-Pfalz aber nach Beendigung des Beamtenverhältnisses begangen worden. An dem Verlust der Pensionsansprüche ändere dies hingegen nichts, so die Verwaltungsrichter. Anders als der Antragsteller meine, könne es nicht auf eine isolierte Betrachtung der für die Taten vor und nach dem Ruhestandseintritt festgesetzten Einzelstrafen ankommen. Denn es ergebe sich ein nicht mit dem Gesetzeszweck (Integrität des Berufsbeamtentums und Ansehen des öffentlichen Dienstes) vereinbarer Wertungswiderspruch, wenn ein Beamter, der zu einer Freiheitsstrafe von über zwei Jahren verurteilt und dessen Taten vor und nach der Beendigung seines Beamtenverhältnisses begangen worden seien, gegenüber demjenigen privilegiert würde, der sämtliche Straftaten nach dem Ende seines Beamtenverhältnisses begangen habe. Gegen diese Entscheidung steht den Beteiligten die Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz zu.  (Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom 18. November 2020, 5 L 904/20.KO) Hier gibt es das ganze Urteil! Der zu einer Haftstrafe verurteilte ehemalige Finanzminister Ingolf Deubel hat mit seiner strafgerichtlichen Verurteilung seine Pensionsansprüche verloren. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Eilverfahren. Der ehemalige…

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