Simone Wunder

Hoffnung auf „tollen Endspurt“

In Erwartung eines schönen Uferlichter Abschlusses (v.l.): Rosi Frank und Uschi Klapp-Dittmann.

In Erwartung eines schönen Uferlichter Abschlusses (v.l.): Rosi Frank und Uschi Klapp-Dittmann.

Bild: Hospiz-Verein Rhein-Ahr / Ulrike Dobrowolny

Bad-Neuenahr-Ahrweiler. Die Uferlichter gehen am Wochenende in die letzte Runde, und damit öffnet auch ein letztes Mal der Stand des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr. Dieser zieht bislang eine positive Bilanz, wenn auch das Ergebnis des Vorjahres wegen des ungünstigen Wetters an den vergangenen beiden Wochenenden wohl nicht erreicht wird. Gerade deswegen hoffen die Vereinsvorsitzende Ulrike Dobrowolny und die für den Stand verantwortliche Vereinsvertreterin Uschi Klapp-Dittmann auf einen tollen Endspurt. Zu entdecken wird es jedenfalls auch am kommenden Freitag und Samstag, jeweils ab 15 Uhr und Sonntag ab 14 bis 21 Uhr noch Einiges geben. „Unsere Handarbeitsfrauen sind nicht nur seit Frühjahr aktiv gewesen, sondern haben auch zwischen den Uferlichtern immer wieder nachgelegt und sogar quasi auf Bestellung gearbeitet, wenn etwa unsere überaus beliebten Socken in einer bestimmten Größe oder Farbe gefragt waren“, berichtet Klapp-Dittmann.
Was auffällt: Zwischen den vielen Ständen mit gastronomischer Ausrichtung oder mit Künstlerischem oder Kreativem ist mit dem Stand des Hospiz-Vereins ein gemeinnütziger Verein vertreten, wo auch das Soziale gepflegt wird. „Da gibt es die, die stehenbleiben auf einen Plausch oder weil ihnen der Stand gefällt oder sie etwas Schönes entdeckt haben. Oder jene, die sich für unsere Arbeit bedanken und solche, die manchmal still etwas in unsere Spendenbox werfen. Es waren schon fröhliche, berührende und herzliche Momente“, sagen die Vereinsvertreterinnen, die sich freuen „wenn unser Tun die Menschen verbindet und wenn sie an unserem Stand eine gute Zeit haben, denn dafür geht  man ja auf einen Weihnachtsmarkt.“
Nicht zuletzt legt der Verein Wert auf qualitativ hochwertige Waren, eine ansprechende Optik und dass sich die Menschen am Stand wohlfühlen. Darunter sind, nicht zu vergessen, rund 30 Ehrenamtliche, die an 19 Tagen den Stand besetzen sowie die 15 Mitglieder der Handarbeitsgruppe, die sich monatlich trifft, aber auch dazwischen kreativ ist. Selbst an der Oberahr holt Klapp-Dittmann Handarbeiten ab, und auch zwei Bewohnerinnen einer Seniorenresidenz in der Kreisstadt sind engagiert dabei.
Gestrickte Stirnbänder, Handschuhe, Handstulpen, Schals und Mützen kamen vielen Besuchern besonders an kalten Abenden gerade recht. Genauso wie Kuscheliges aus Kaschmir- oder Alpakawolle respektive für die Kleinsten. Überdies gab und gibt es unter anderem gehäkelte Teddybären, hausgemachte Konfitüren, den „Hospizwein“ sowie Gebäck und Liköre aus der Hospizküche. Die Artikel am Stand des Hospiz-Vereins sind gegen eine Spende zu Gunsten des guten Zwecks abzugeben, von dem alle Menschen im Kreis Ahrweiler letztlich „etwas haben“. Diesmal kommt der Erlös dem geplanten Tageshospiz in der Kreisstadt zugute.

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