RCN eröffnet 24h-Rennwochenende
Nürburg. Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) startet traditionell das lange Wochenende der ADAC Ravenol 24h Nürburgring mit der Veranstaltung »Feste Nürburg«. Neu ist in diesem Jahr, dass die Leistungsprüfung, ausgerichtet von der Scuderia Augustusburg Brühl im BTV e.V. sowie dem MC Roetgen e.V. im ADAC, auf der langen Streckenvariante des 24h-Rennens (25,378 Kilometer) ausgetragen wird. Die Distanz geht über 14 Runden. Der Start erfolgt am Donnerstag, 14. Mai, gegen 8.15 Uhr, auf der Start- und Zielgeraden des Nürburgrings. Mehr als 160 Teilnehmer haben für die Veranstaltung ihre Nennung abgegeben.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: »Diese Veranstaltung im Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgring genießt bei uns einen besonderen Stellenwert. Einerseits ist es eine große Herausforderung an die Organisatoren, bei diesem großen Event für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Anderseits genießen wir es auch, Teil des größten deutschen Motorsportevents zu sein. Für unsere Teilnehmer ist dieser Lauf attraktiv, besonders wenn wir wie in diesem Jahr erstmals auf der Streckenvariante des 24h-Rennens starten werden.«
Die Distanz bei der Leistungsprüfung »Feste Nürburg« auf dem Nürburg-ring beträgt 14 Runden oder 355,292 Kilometer. Die Aufgabe für die Teams unterteilt sich in: eine Setzzeitrunde, zehn Sprintrunden, eine Auslaufrunde. Getankt wird in der Boxengasse, alle Fahrzeuge dürfen nur während der Sprintrunden tanken und müssen die vorgeschriebene Gesamt-Boxenstandzeit von zehn Minuten einhalten. Wird die Zeit unterschritten, gibt es für jede Sekunde zehn Strafpunkte. Die Gesamtfahrzeit bei der Veranstaltung beträgt maximal 210 Minuten.
21 Fahrzeuge haben sich für die Klasse R4 gemeldet, die damit wieder die größte im Feld ist. Dort starten auch die aktuellen Tabellenführer Jens Schneider/Robin Reimer (Engelsbrand/Schömberg, BMW 325i). Die ersten Verfolger Sven Markert/Lars Harbeck (beide Berlin, BMW 320i) kommen aus der Klasse H3, die mit zwölf Startern ebenfalls gut gefüllt ist. In der Klasse R2A wollen 13 Teams starten, 15 Autos sind es in der Klasse H4 und in der Klasse RS4 werden elf Starter in der RCN-Leistungsprüfung erwartet.
Zahlreiche Fahrer und Teams hoffen beim dritten RCN-Lauf – nach der Absage des Auftakts ist es die zweite Veranstaltung, die in Wertung kommt – auf Topplatzierungen oder sogar auf den Gesamtsieg.
Zu den Favoriten zählen unter anderem Michael Luther/Markus Schmickler (Bars-büttel/Bad Neuenahr, BMW M4 GT4), Mario Fuchs (Grafschaft, Mitsubishi Lancer), An-dreas Schwarz (Obernburg, Cupra Leon TCR), David Vogt (Waldfeucht, Opel Astra TCR), Alain Dutronc (Schweiz, Porsche Cayman GT4 CS), Sven Markert/Lars Harbeck und Florian Pröbstl (Hohenpeißenberg, BMW M3).