Jutta Kruft

Schwerer Verkehrsunfall auf der B257 mit drei Schwerverletzten

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B257 in Höhe des Ahrbogens in Ahrbrück erforderte am Montagnachmittag den gemeinsamen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B257 in Höhe des Ahrbogens in Ahrbrück erforderte am Montagnachmittag den gemeinsamen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

Bild: Florian Ulrich / FFW VG Altenahr

Ahrbrück. Am Montagnachmittag, 3. August, wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Altenahr um 15:58 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf die B257 in Höhe des Ahrbogens in Ahrbrück alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass zwei Pkw aus noch ungeklärter Ursache frontal kollidiert waren. Entgegen der ersten Meldung war glücklicherweise keine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Alle drei Unfallbeteiligten hatten ihre Fahrzeuge bereits mit Unterstützung couragierter Ersthelfer verlassen können.
Da sämtliche Beteiligten schwere Verletzungen erlitten hatten, übernahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung. Anschließend unterstützten sie die rettungsdienstlichen Maßnahmen und sicherten die Einsatzstelle ab. Zudem wurde der Brandschutz an den erheblich beschädigten Fahrzeugen sichergestellt – ein Punkt, dem aufgrund der anhaltenden Trockenheit besondere Aufmerksamkeit galt.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde eine schwer verletzte Person mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Neuwied geflogen. Zwei weitere Schwerverletzte transportierte der Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die Universitätsklinik Bonn.
Im Einsatz befanden sich insgesamt 31 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ahrbrück, Altenahr und Kreuzberg sowie die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Altenahr. Seitens des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen (RTW), ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), ein Krankentransportwagen (KTW) sowie ein Rettungshubschrauber vor Ort. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen im Einsatz.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Unfallaufnahme wurde die B257 im Bereich des Ahrbogens für rund zwei Stunden vollständig gesperrt. Zur Unfallursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen wurden durch die Polizei aufgenommen.