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Feuerwehr Wittlich: Rückblick und Ausblick

Ein aufregendes und zugleich einsatzreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Wittlich.
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Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Wittlich. Foto: Glenn Zimmer

Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Wittlich. Foto: Glenn Zimmer

In der Jahresdienstbesprechung ließ Wehrleiter Christian Vollmer das Jahr Revue passieren. Vor den zahlreichen Mitgliedern der Feuerwehr hatten auch Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Kreisfeuerwehrinspekteur Jörg Teusch und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Peter Gerhards viele gute Worte für die Mitglieder. Als Vertreter der Stadtverwaltung waren Fachbereichsleiter Jan Mußweiler und Sachbearbeiterin Doris Schmitt ebenfalls anwesend. Zu Beginn der Jahresdienstbesprechung reflektierte Wehrleiter Christian Vollmer das vergangene Jahr 2018.

319 Einsätze, 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Zu insgesamt 319 Einsätzen ist die Feuerwehr Wittlich 2018 ausgerückt. Dabei waren im Durchschnitt 13 Einsatzkräfte im Einsatz. Mit insgesamt 142 Mitgliedern an den 4 Standorten ist die Zahl der Einsatzkräfte erfreulicherweise stabil geblieben. Durch Einsätze und die Ausbildung am Standort leisteten diese 2018 nahezu 10.000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit. Für diesen wichtigen Beitrag bedankt sich Vollmer bei allen Einsatzkräften.

Neuanschaffungen 2018 und geplante Anschaffungen für 2019

Um diese Arbeit allzeit zuverlässig zu erledigen, sind immer wieder Beschaffungen notwendig. So blickt Vollmer zum Beispiel auf die Indienststellung des Gerätewagens-Gefahrgut zurück, welcher im Sommer 2018 durch die Kreisverwaltung an die Feuerwehr Wittlich übergeben wurde. Das Auto ersetzt seinen über 30 Jahre alten Vorgänger. Für 2019 stehen die Ersatzbeschaffung eines Kommandowagens, eines Mannschaftstransportfahrzeugs und eines Vorausrüstwagens an. Neben den Ersatzbeschaffungen sollen in 2019 die Feuerwehreinsatzzentrale ertüchtigt und die Digitalisierung in der Feuerwehr vorangetrieben werden.

Jugendfeuerwehr: Mitgliederzahl leicht gestiegen

Im Anschluss blickte der Gemeindejugendfeuerwehrwart Michael Monzel auf das letzte Jahr zurück. Die Zahl der Mitglieder der Jugendfeuerwehr ist leicht gestiegen. 51 Jugendliche, davon 10 Mädchen sind derzeit in der Jugendfeuerwehr. Neben den innerstädtischen Veranstaltungen konnte sich die Jugendfeuerwehr auch kreis- und bundesweit gut präsentieren. Sowohl durch die Ausführung des bundesweiten August-Ernst-Pokals in Wittlich, als auch durch einen sehr guten vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Husum, konnte die Jugendfeuerwehr ein Ausrufezeichen setzen. Ein besonderes Highlight im kommenden Jahr wird das Kreiszeltlager in Weiperath darstellen. Zum Schluss betont Monzel die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr zur Mitgliedergewinnung und dankt allen Betreuern und Unterstützern für die geleistete Arbeit.

Bürgermeister Rodenkirch sichert volle Unterstützung für 2019 zu

Bürgermeister Joachim Rodenkirch nutzte seine Grußworte, um sich auch im Namen des Stadtrates und der Bürger von Wittlich bei den Einsatzkräften zu bedanken. Die gute Arbeit der Wehr gebe den Bürgern der Stadt ein wichtiges Sicherheitsgefühl. Rodenkirch sieht die Feuerwehr vorallem durch aktuelle Themen wie den Klimawandel, die Digitalisierung und den demografischen Wandel zunehmend gefordert. Er sicherte die volle Unterstützung der Stadtverwaltung für alle kommenden Aufgaben zu und bedankte sich besonders für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Feuerwehr.

Beschaffung Gerätewagen-Messtechnik und Erneuerung Atemschutzübungsstrecke

Kreisfeuerwehrinspekteur Jörg Teusch übermittelte die Grußworte des Landrats Gregor Eibes. Teusch lobte  vor allem die gute Zusammenarbeit im Landkreis und mit den Nachbarlandkreisen und erinnerte dabei an die Hochwassereinsätze im Sommer 2018. Er berichtete, dass neben dem neuen Gerätewagen-Gefahrgut, der bereits übergeben werden konnte, in den kommenden Jahren auch die weiteren Fahrzeuge des Gefahrstoffzugs ersatzbeschafft werden müssen. An erster Stelle stehe derzeit die Beschaffung eines Gerätewagen-Messtechnik. Teusch bedankt sich für die gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt im letzten Jahr und freut sich auf die anstehenden Projekte, wie zum Beispiel auch die Erneuerung der Atemschutzübungsstrecke.

Ehrenamt: keine Selbstverständlichkeit

Zum Schluss der Grußworte bedankt sich auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Peter Gerhards, für die gute Zusammenarbeit. Vorallem aufgrund mehrere Fälle von Gewalt gegenüber Einsatzkräften und die Wahrnehmung der Feuerwehr in der Öffentlichkeit, erinnert Gerhards daran, dass eine ehrenamtliche Feuerwehr keine Selbstverständlichkeit ist. Im Anschluss folgten einige Neuaufnahmen, Beförderungen und Entpflichtungen. Diese wurden durch Bürgermeister Joachim Rodenkirch vorgenommen. Fabian Ferres, Marius Pesch, Dominik Rensch, Jens Weyer (alle Standort 1), Robin Fischer, Justus Henter (beide Standort 2) sowie Anika Scholtes und Sven Vierke (beide Standort 3) wurden in die Feuerwehr aufgenommen und zum Feuerwehrmannanwärter bzw Feuerwehrfrauanwärterin ernannt. Manuel Fries wurde zur Unterstützung der Tagesalarmbereitschaft am Standort 2 aufgenommen, zum Brandmeister ernannt sowie zum Gruppenführer bestellt. Robin Wirtz (Standort 3) wurden zum Feuerwehrmann befördert. Weiter wurden Marko Daus, Philipp Daus, Sven Follmann, Leon Kaspers, Mathis Kaspers, Lukas Pesch, Marcel Schmitz und Glenn Zimmer (alle Standort 1) sowie Jochen Gessinger (Standort 3) zum Oberfeuerwehrmann befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann bzw. zur Hauptfeuerwehrfrau wurden Sven Mögling und Oliver Pohlen(beide Standort 1) sowie Andrea Heiseler, Marcel Müllner und Stefan Scholtes (alle Standort 3) befördert. Im Anschluss wurden das silberne und das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25, beziehungsweise 35 Jahre aktiven Dienst verliehen. Jörg Lamberti (Standort 4) konnte durch den Bürgermeister das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen werden. Martin Schmidt (Standort 1), Stephan Monzel und Olaf Röder (beide Standort 2), sowie Carlo Bauer (Standort 3) erhielten das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen. Dieses wurde ihnen in Vertretung für den Landrat durch den Kreisfeuerwehrinspekteur verliehen. Zum Abschluss wurde Carlo Bauer aus dem Feuerwehrdienst verabschiedet. Dieser hatte aus privaten Gründen um Entpflichtung gebeten. RED


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