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Himmerod wird zum Treffpunkt des zisterziensischen Erbes

Himmerod. Kloster Himmerod. Wie aufgegebene Zisterzienserklöster weiterwirken können, zeigt die »Gemeinschaft Evangelischer Zisterziensererben in Deutschland«. Seit 1993 vernetzt sie evangelische Gemeinden, Klöster und Interessierte an ehemaligen Zisterzienserorten, die deren spirituelles Erbe im Geist der Reformation weitertragen. Vom 19. bis 22. April kommt die Gemeinschaft zu ihrem 32. Jahrestreffen in Himmerod zusammen.

Bild: Abtei Himmerod

Das viertägige Treffen mit rund 60 Teilnehmenden aus dem deutschsprachigen Raum beginnt am Sonntag, 19. April, um 19.30 Uhr mit einem öffentlichen ökumenischen Gottesdienst mit evangelischem Abendmahl in der Klosterkirche. Die Predigt hält Superintendent Dr. Jörg Weber vom Kirchenkreis Trier.
Im Anschluss ist ein Empfang geplant. Am Montag und Dienstag prägen die Tagzeitengebete den Ablauf: Morgengebet um 9.15 Uhr, Mittagsgebet um 12 Uhr und Vesper um 18 Uhr – jeweils in der Abteikirche. Am Montag schließt der Tag mit einem öffentlichen Orgelkonzert um 20 Uhr, gestaltet vom Titularorganisten der Abtei.

Weitere Informationen unter: info@abteihimmerod.de

Info: Seit der Auflösung der Zisterzienserabtei im Jahr 2017 ist das klösterliche Leben in Himmerod zwar erloschen, doch der Standort bleibt lebendig. Neben Gottesdiensten prägen unter anderem Konzerte, Ausstellungen und spirituelle Angebote das kulturelle Leben vor Ort. Während das Bistum Trier an einer Zukunftsperspektive arbeitet, hat sich der Förderverein nach internen Turbulenzen mit neuem Vorstand aufgestellt und will die Entwicklung der Anlage wieder aktiv mitgestalten. (d.Red)