Julia Borsch

IGFM-Hilfstransport aus Wittlich erreicht Lettland

Wittlich/Tukums. Ein Hilfstransport der IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich hat Anfang September Tukums in Lettland erreicht. Mit den Hilfsgütern werden unter anderem ältere und kranke Menschen sowie sozial benachteiligte Familien unterstützt.

Der Transport nach Tukums war nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) der insgesamt 601. Hilfstransport des Teams aus Wittlich, das sich seit über 40 Jahren für hilfsbedürftige Menschen einsetzt. Die Hilfsgüterlieferung nach Lettland stellt bereits die 110. Lieferung in das Land dar. Rund ein Viertel der Bevölkerung in Lettland sei von sozialer Armut bedroht.

Die Unterstützung richtet sich unter anderem an ältere und kranke Menschen, Alleinerziehende, Arbeitslose und sozial benachteiligte Familien. Auch Geflüchtete aus der Ukraine sowie aus Belarus erhalten Hilfsgüter.


Hilfsgüter werden vor Ort verteilt

Zu den Hilfsgütern gehören Kleidung, Haushaltsgegenstände und weitere Dinge des täglichen Bedarfs. Besonders ältere Menschen mit kleinen Renten sowie Familien mit geringen Einkommen seien auf Unterstützung angewiesen.

Die IGFM-Sektion Lettland unter der Leitung von Eviana Lazda übernimmt die Verteilung der Hilfsgüter in ihrem Lager. Hinter den Transporten stehen nach Angaben der Organisation zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Spender. Sie sammeln, sortieren, verpacken und verladen die Hilfsgüter.

„Humanitäre Hilfe bedeutet ein Stück Hoffnung. Und vielleicht ist die wichtigste Botschaft, die mit ihm nach Lettland gelangt, ganz einfach: Du bist nicht allein.“, sagt Carmen Jondral-Schuler, Leiterin der IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich.

Weitere Informationen zur IGFM-Arbeitsgruppe Wittlich und Spendeninformationen finden Interessierte online unter www.igfm.de