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Kundgebung zu mehr Klimaschutz in Wittlich

Am Freitag, 29. November, gab es eine Kundgebung am ZOB in Wittlich, wo Politik und Bürger zu einer neuen Klimapolitik aufgerufen haben.
Foto: urban

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Seit vielen Monaten streiken jeden Freitag Schüler für eine neue Klimapolitik. Mittlerweile gehen auch immer mehr Erwachsene zu den Demonstrationen und Kundgebungen. Längst sind die Forderungen der Demonstranten in die Politik vorgedrungen und lösten dort bisweilen lange Debatten aus. Inzwischen hat das EU-Parlament den EU-weiten Klimanotstand ausgerufen. „Das ist sicherlich ein Zeichen in die richtige Richtung“, sagt Sabine Hecker vom Kreisverband Bündnis 90 die Grünen. Sie und ihr Mann hatten zu der Kundgebung am heutigen Freitag, 29. November, am Wittlicher ZOB eingeladen. „Aber da muss ja noch viel mehr passieren als nur ein Zeichen zu setzen. Es muss in Taten umgesetzt werden. Wenn das in den einzelnen Staaten schon nicht klappt, wie soll das EU-weit umgesetzt werden?“ Ähnlich sieht es auch eine junge Demonstrantin aus Trier, die ebenfalls hofft, dass dem Beschluss Taten folgen. Besonders beeindruckt ist sie davon, dass in Wittlich viele Erwachsene zur Kundgebung gekommen sind. Und diese haben auch Forderungen. Marianne Dorsemagen vom Wittlicher Eifelverein kritisiert besonders die Elektromobilität, die ihrer Meinung nach keine Lösung sei: „Es gehören weniger Autos in die Innenstädte und auf die Straßen.“ Während der Kundgebung wurden weitere Wünsche und Ziele gesammelt, die von den Besuchern auf Karten geschrieben wurden. Darunter waren beispielsweise die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn, ein Ende der Massentierhaltung und auch ein Fahrverbot am Sonntag. (ju)


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