Stephanie Baumann

Neuer Chefarzt für Gefäßchirurgie am Verbundkrankenhaus

Wittlich. Dr. med. Marius Passon hat zum 1. September die Leitung der Abteilung für Gefäßchirurgie am Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich übernommen. Der Facharzt ist unter anderem für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie und Phlebologie qualifiziert und verfügt über die Zusatzqualifikation „Endovaskulärer Chirurg“ der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie.

Zum Start von Dr. med. Marius Passon als neuem Chefarzt der Gefäßchirurgie (v.l.): Personalleiterin Annalena Willems, Dr. med. Marius Passon, PD Dr. med. Martina Kötting, die die Gefäßchirurgie zuvor kommissarisch geleitet hatte, der stellvertretende Pflegedirektor Thomas Pesch sowie die Kaufmännische Direktorin Jeannette Diederichs.

Zum Start von Dr. med. Marius Passon als neuem Chefarzt der Gefäßchirurgie (v.l.): Personalleiterin Annalena Willems, Dr. med. Marius Passon, PD Dr. med. Martina Kötting, die die Gefäßchirurgie zuvor kommissarisch geleitet hatte, der stellvertretende Pflegedirektor Thomas Pesch sowie die Kaufmännische Direktorin Jeannette Diederichs.

Bild: Verbundkrankenhaus

Passon war seit 2011 in verschiedenen Krankenhäusern als Chefarzt tätig. Zuletzt leitete er die Abteilung für vaskuläre und endovaskuläre Gefäßchirurgie am Helios Klinikum Uelzen. Zuvor war er am DRK Krankenhaus Kirchen sowie am Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg tätig.

Zu seinen Behandlungsschwerpunkten gehören die operative und endovaskuläre Gefäßchirurgie. Dazu zählen unter anderem Eingriffe an der Halsschlagader, Bypass- und Aortenchirurgie, die Behandlung von Aneurysmen und Durchblutungsstörungen sowie Shuntchirurgie und die Versorgung des diabetischen Fußsyndroms und chronischer Wunden.

Ausbau der Gefäßchirurgie geplant

Für den Standort Wittlich sieht die neue Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz drei gefäßmedizinische Leistungsgruppen vor: Bauchaortenaneurysma, Carotis operativ/interventionell sowie komplexe periphere arterielle Gefäße.

Passon will nach Angaben des Krankenhauses unter anderem die Aortenchirurgie ausbauen und die minimalinvasive Gefäßchirurgie im Unterschenkelbereich weiterentwickeln. „Dabei steht für mich immer die Sicherheit des Patienten im Mittelpunkt“, sagt der neue Chefarzt.

Passon kennt die Moselregion bereits aus seiner Studien- und Berufszeit. Nun ist er nach eigenen Angaben wieder in die Region zurückgekehrt.

Während der Übergangszeit hatte PD Dr. med. Martina Kötting, Chefärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Gefäßchirurgie kommissarisch geleitet. Das Krankenhaus dankt ihr für die Sicherstellung der kontinuierlichen Patientenversorgung.