

Zahlreiche Gäste aus Medizin, Rettungsdienst und regionaler Gesundheitsversorgung nahmen an der Veranstaltung teil. Unter ihnen waren auch mehrere Wegbegleiter aus dem Brüderkrankenhaus Trier, mit dem das Verbundkrankenhaus seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Stellvertretend begrüßt wurde Prof. Dr. med. Tim Piepho, langjähriger Mentor von Dr. Blaß, der auch die Laudatio hielt. Die Beteiligung von Partnern aus Rettungswesen und Notfallversorgung unterstrich die Bedeutung abgestimmter Strukturen entlang der Versorgungskette.
Rückblick auf 2025: Ausbau medizinischer Schwerpunkte und Versorgungsstrukturen
Inhaltlich nutzte das Verbundkrankenhaus den Empfang für einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Trotz anhaltender Herausforderungen in der Krankenhauslandschaft wurden nach eigenen Angaben mehrere medizinische Schwerpunkte weiterentwickelt. Als Schwerpunktversorger mit 540 Betten an zwei Standorten setzt das Haus auf Stabilität und kontinuierlichen Ausbau der Versorgungsangebote.
Ein Fokus lag 2025 auf der Orthopädie und Endoprothetik. Mit dem Einsatz eines OP-Roboters wurden mehr als 110 Knie-Endoprothesen implantiert, das Leistungsspektrum wurde zudem auf Hüftendoprothesen und weitere Verfahren ausgeweitet. Ergänzt wird dies durch verschiedene Zertifizierungen, darunter als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung sowie für die Stroke Unit, das Brustkrebszentrum und die stationäre Fußbehandlung.
Ausblick 2026: Stärkung der Akutversorgung und neue Impulse im Verbund
Auch die Schlaganfallversorgung wurde ausgebaut. Die erweiterte Stroke Unit verfügt nun über elf Überwachungsbetten, parallel wurden die Intensiv- und IMC-Kapazitäten auf insgesamt 24 Betten erhöht. In der Zentralen Notaufnahme versorgte das Krankenhaus im Jahr 2025 mehr als 30.000 Notfallpatienten.
Für 2026 kündigte das Verbundkrankenhaus weitere Schritte an, darunter die Stärkung chirurgischer Schwerpunkte und den Ausbau ambulanter Angebote. Mit der Einführung von Dr. Blaß sieht sich das Haus gut aufgestellt, zentrale Bereiche der Akut- und Intensivversorgung weiter zu sichern und auszubauen.




