

Auf dem Abschnitt zwischen der Hochmoselbrücke und Morbach kam es über Stunden zu massiven Verkehrsbehinderungen. Trotz des Dauereinsatzes von Räum- und Streudiensten blieb die Fahrbahn aufgrund des anhaltenden Schneefalls durchgehend schneebedeckt. Bei Temperaturen um minus zwei Grad und stellenweiser Glätte herrschten schwierige Fahrbedingungen. Autofahrer berichteten, dass die Straße kurz nach dem Räumen erneut vollständig weiß gewesen sei.
Lkw-Unfall am Morgen
Bereits gegen 8.45 Uhr war ein Lkw zwischen der Hochmoselbrücke und Morbach, kurz nach der Anschlussstelle Kommen, ins Schleudern geraten. Das Fahrzeug prallte gegen die Mittelleitplanke und kam dort zum Stillstand. Nach Angaben der Polizeiautobahnstation Schweich blieb der Fahrer unverletzt, es entstand jedoch Sachschaden am Lkw und an der Leitplanke.
Die Bergung gestaltete sich aufgrund der Witterung schwierig und verzögerte sich. Der anhaltende Schneefall und die glatte Fahrbahn erschwerten den Einsatz der Abschleppfahrzeuge.
Räumdienste und Einsatzkräfte gefordert
Im gesamten Kreisgebiet waren Räum- und Streudienste seit dem Morgen im Großeinsatz, kamen angesichts der Schneemengen jedoch kaum hinterher. Besonders in höher gelegenen und offenen Bereichen führten Windverwehungen zu zusätzlichen Problemen.
Nach Angaben von Jörg Teusch, Brand- und Katastrophenschutzinspektor des Kreises, blieb das Einsatzaufkommen insgesamt überschaubar. In der Nacht war lediglich ein Pkw auf der L159 zwischen Hinzerath und Bruchweiler von der Fahrbahn abgekommen. Die Feuerwehren, insbesondere in den Höhenlagen, hatten vorsorglich Schneeketten vorbereitet, die Einsatzbereitschaft sei jedoch jederzeit gewährleistet gewesen.
Die Polizei rief Verkehrsteilnehmer dazu auf, nur notwendige Fahrten anzutreten, vorsichtig zu fahren und ausreichend Abstand zu halten, da insbesondere schwere Fahrzeuge auf glatten Straßen schnell die Kontrolle verlieren können.
Quelle: Kevin Schössler




