

Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, gegen 13:00 Uhr, wurde der Polizei und den Rettungskräften ein Vorfall an der Erbeskopf-Realschule plus in Thalfang gemeldet. Kurz vor dem Ende des Schultages klagten mehrere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte über Atemwegsreizungen, nachdem in mehreren Klassenräumen Pfefferspray versprüht worden war.
Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 13-jährigen Schüler der Realschule. Der Vorfall führte zu einer sofortigen Alarmierung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei.
Die betroffenen Räume wurden zügig untersucht und umfassend belüftet. Alle Betroffenen wurden in die Schulhalle gebracht und dort von Notärzten untersucht. Glücklicherweise mussten keine Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Es wurden 20 Personen – 19 Schüler und eine Lehrkraft – ambulant behandelt.
Zusätzlich zur medizinischen Betreuung war auch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) vor Ort, um den betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften beizustehen. Nach der medizinischen Untersuchung wurden alle Betroffenen von ihren Eltern abgeholt.
Im Einsatz waren die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ), die Feuerwehr Thalfang, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI), der leitende Notarzt (LNA), Notärzte, mehrere Rettungswagen des DRK sowie die Polizei Morbach. Der Rettungshubschrauber Christoph 10 aus Wittlich war ebenfalls vor Ort.
Jörg Teusch, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, lobte das schnelle und besonnene Handeln der Lehrkräfte und erklärte, dass die schnelle Reaktion der Schule und der Einsatzkräfte maßgeblich dazu beigetragen habe, dass der Vorfall glimpflich ablief und keine schwereren Verletzungen auftraten.
Auch Tamara Breitbach, die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Rettungskräften und unterstrich, dass niemand ernsthaft verletzt wurde.
Nach der medizinischen Sichtung und Betreuung der betroffenen Personen wurde der Einsatz gegen 14:30 Uhr beendet.
Text: Florian Blaes



