

Den größten Anteil an den registrierten Delikten machen weiterhin sogenannte Rohheitsdelikte aus, zu denen unter anderem Körperverletzungen zählen. Hier wurden 297 Fälle erfasst. Dahinter folgen einfache Diebstähle ohne erschwerende Umstände mit 216 Fällen. Innerhalb dieser Gruppe bilden Ladendiebstähle mit 39 Fällen den größten Anteil. In beiden Deliktfeldern verzeichnet die Polizei im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang.
Auch bei Diebstählen unter erschwerten Bedingungen – etwa Einbrüchen – blieb die Entwicklung stabil. Die Polizei registrierte 67 Fälle, ein Fall weniger als im Jahr 2024. Im Vergleich der vergangenen fünf Jahre bewegen sich die Zahlen weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
Einen Anstieg gab es dagegen bei Vermögens- und Fälschungsdelikten. Die Zahl der Fälle stieg von 173 im Jahr 2024 auf 180 im vergangenen Jahr. Dabei handelt es sich überwiegend um Betrugsdelikte. Viele dieser Straftaten werden inzwischen über das Internet begangen. Gleichzeitig konnte die Aufklärungsquote in diesem Deliktfeld leicht verbessert werden – von 75,1 auf 76,1 Prozent.
Deutlich zugenommen haben zudem Widerstandsdelikte und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte und andere Einsatzkräfte. Hier registrierte die Polizei neun Fälle, nachdem es im Jahr zuvor zwei gewesen waren.
Weitere Delikte im Überblick: 50 Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs (2024: 35), 100 Beleidigungen (2024: 98) sowie 115 Sachbeschädigungen (2024: 136).
Rückläufig ist dagegen die Zahl der Rauschgiftdelikte. Sie sank von 78 Fällen im Jahr 2024 auf 53 im Jahr 2025. Mit einer Aufklärungsquote von 92,5 Prozent bleibt dieser Bereich weiterhin sehr hoch. Nach Einschätzung der Polizei hängt der deutliche Rückgang auch mit der Teillegalisierung von Cannabis zusammen.


