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Mario Zender

Wasser- und Schifffahrtsamt reagiert auf Kritik der Landrätin

Kritisierte die Informationspolitik des Wasser- und Schifffahrtsamtes: Die Cochem-Zeller Landrätin Anke Beilstein.

Kritisierte die Informationspolitik des Wasser- und Schifffahrtsamtes: Die Cochem-Zeller Landrätin Anke Beilstein.

Bild: Zender

Cochem. Nach der Kritik von Landrätin Anke Beilstein (CDU) hat das Wasser- und Schifffahrtsamt nach Angaben der Kreisverwaltung Cochem-Zell gestern reagiert.
Demnach ist eine Entfernung der Revisionsverschlüsse nur bei geringen Wasserabflüssen möglich und kann insbesondere nicht bei Wehrüberfall stattfinden, da dies lebensgefährlich wäre. Die Sanierungsmaßnahmen wurden Mitte September bei voraussichtlicher Dauer von einem Monat begonnen. Jedoch hätten sich schon unerwartet ab Mitte Oktober die Abflüsse deutlich erhöht, so dass eine Entfernung nicht mehr hätte erfolgen können. Landrätin Beilstein führt dazu aus: „Natürlich erwartet niemand, dass aktuell zur Entfernung der Revisionsverschlüsse Menschenleben gefährdet werden soll. Ich finde aber schon, dass wir nach diesem Hochwasser in einen Austausch treten müssen, um das Procedere für die Zukunft zu besprechen. Das betrifft zum einen die schlechte Erreichbarkeit seitens des Wasser- und Schifffahrtsamtes und die Kommunikation mit den betroffenen Kommunen. Das betrifft aber auch den grundsätzlichen Austausch bezüglich planbarer Arbeiten an den Schleusen. Denn diese müssen künftig so koordiniert werden, dass Hochwassersituationen, die regelmäßig ab dem Herbst erwartbar sind, Berücksichtigung finden. Es kann und darf nicht sein, dass man unseren Menschen und Hilfskräften vermeidbare Schäden und Belastungen, die außerhalb von Wetter und Natur liegen, zusätzlich aufbürdet.“

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