Michael Nielen

Verdacht auf Blaualgen im Kronenburger See und in der Kyll

Kronenburg. Im Kronenburger See und in der Kyll in der Gemeinde Dahlem sind nach Mitteilung des Kreises Euskirchengrünliche Verfärbungen und Schlieren festgestellt worden. Es besteht der Verdacht auf Blaualgen. Menschen und Tiere sollten derzeit den Kontakt mit dem Wasser vermeiden.
Im Kronenburger See und der Kyll besteht der Verdacht auf Blaualgen.

Im Kronenburger See und der Kyll besteht der Verdacht auf Blaualgen.

Bild: Michael Nielen

ie zuständigen Stellen haben im Kronenburger See eine grünliche Verfärbung beziehungsweise Schlierenbildung festgestellt. Da das Wasser des Sees in die Kyll abfließt, wurden entsprechende Auffälligkeiten auch dort im Bereich der Gemeinde Dahlem beobachtet. Es besteht der Verdacht, dass es sich um Blaualgen, sogenannte Cyanobakterien, handelt.

Blaualgen können Giftstoffe bilden. Bei Menschen kann der Kontakt mit belastetem Wasser unter anderem Haut- und Schleimhautreizungen verursachen. Werden die Giftstoffe aufgenommen, sind weitere gesundheitliche Beschwerden möglich.

Besondere Vorsicht gilt für Tiere. Vor allem für Hunde kann das Trinken aus einem mit Blaualgen belasteten Gewässer gefährlich werden. Im schlimmsten Fall können schwere Vergiftungen bis hin zum Tod die Folge sein.

Aus Vorsorgegründen wird daher dringend empfohlen, den Kronenburger See und die betroffenen Bereiche der Kyll derzeit nicht zu betreten und jeglichen Kontakt mit dem Wasser zu vermeiden. Auch Wasser sollte nicht entnommen oder anderweitig verwendet werden.

Hunde und andere Tiere, insbesondere Nutztiere, sollten von den Gewässern ferngehalten werden und keinesfalls daraus trinken.

Vor Ort sollte auf entsprechende Hinweise und Warnungen geachtet werden. Bis abschließend geklärt ist, ob es sich tatsächlich um einen Blaualgen-Befall handelt, sollte auf die Nutzung der betroffenen Gewässer verzichtet werden.