Jutta Kruft

Mayener verabschieden sich von Mario Adorf

Mayen. In einem ökumenischen Gottesdienst gedachten die Bürgerinnen und Bürger der Eifelstadt ihrem Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April in seiner Wahlheimat Paris verstorben ist. In Erinnerung an sein außergewöhnliches Leben und Wirken hatte die Stadt Mayen gemeinsam mit den Kirchengemeinden – der Pfarrei St. Lukas Mayen und der Evangelischen Kirchengemeinde - in die Clemenskirche eingeladen. 
Zum würdigen Rahmen trugen die Fahnenabordnungen der Mayener Vereine und ein Streichorchester bei. 
"Sein Leben und Wirken erinnern uns auch daran, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Geschichte, für unsere Gesellschaft und für das Miteinander. Seine mahnenden Worte gegen Hass, Gewalt und Extremismus sind heute aktueller denn je", betonte Oberbürgermeister Dirk Meid.
Im Gotteshaus war ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich Besucherinnen und Besucher eintragen konnten, um ihre Anteilnahme und persönlichen Erinnerungen zum Ausdruck zu bringen.