Jutta Kruft

Mendig startet mit Niederlage

1:2 unterlagen die Mendiger den Roten aus Rübenach und stehen nun voll im Abstiegskampf.

1:2 unterlagen die Mendiger den Roten aus Rübenach und stehen nun voll im Abstiegskampf.

Bild: Peter Hürter

Mendig/Mayen. So hatte man es sich in Mendig nicht vorgestellt. 
Die Eintracht unterlag dem Tabellensechzehnten Rübenach mit 1:2 und steckt nach den Ergebnissen auf den anderen Plätzen voll im Abstiegskampf.
Die Mendiger kamen vor 160 Zuschauern besser ins Spiel. Nach einer Ecke in der siebten Minute, spitzelte Nikolas Groß den Ball zur frühen Führung ins Rübenacher Tor. »Wir hatten danach einige gute Umschaltstationen, konnten vorne aber die Bälle nicht halten, haderte Mendigs Trainer Damir Mrkalj.
»Wir haben zwar über weite Strecken wenig zugelassen, hatten aber kaum Entlastung nach vorne.« 
Und so drehten die Rübenacher in der zweiten Halbzeit das Spiel. Nach einem gewonnen Zweikampf brachte Lorenz Canaj den Ball ins Zentrum wo Philipp Pitkowski den Ball zum Ausgleich in die Maschen drückte. (67.) Erst jetzt erwachten die Mendiger und hätten um ein Haar die neuerliche Führung erzielt. Brice Mitel hatte aus sechzehn Metern abgezogen, sein Ball klatschte vom Innenpfosten zurück ins Feld (83.). Mrkalj: »Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Matthias Wengenroth haben wir leider im Mittelfeld unsere Statik verloren.« Und dies nutzten die Hausherren kurz vor Schluss zum umjubelten Siegtreffer. Über den eingewechselten Hamza Aliou kam der Ball ins Zentrum, wo wiederum Pitkowski traf.
»Jetzt sind wir mittendrin im Abstiegskampft«, seufzte Mrkalj und ergänzte »Vielleicht kam dieser Warnschuss zur rechten Zeit.«
Kommenden Sonntag, 1. März, 15 Uhr, stehen die Vulkanstädter unter Druck, wenn es auf eigenem Kunstrasen gegen den Tabellensiebzehnten Arzfeld geht.
Der TuS Mayen hat sein letztes Vorbereitungsspiel gewonnen. Die Mannschaft von Marc Steil setzte sich beim Ost-Bezirksligisten SF Höhr-Grenzhausen mit 1:3 (0:3) durch. »Die erste Halbzeit war wirklich gut. Wir führen verdient mit 3:0 durch Tore von Leon Kohlhaas (19.) und zweimal Simon Scheid (25., 45.), Da haben wir einen richtig guten Ball gespielt«, lobte Steil. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieben die Mayener giftig, vergaben früh zwei weitere Großchancen. Steil: »Danach kam der Gegner besser ins Spiel, wir wurden zu ungenau.« Eine Viertelstunde vor Schluss verkürzten die Westerwälder auf 1:3. Es war gleichzeitig der Endstand. Steil: »Für das Spiel in Metternich kommenden Sonntag bedeutet das, dass wir weiterhin arbeiten müssen. Wir hatten heute gute und weniger gute Phasen im Spiel. Wir brauchen mehr dieser guten Phasen.« (ph)

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