Jutta Kruft

Rückschau und Vorschau Eintracht Mendig

Seit Jahren ein Faktor im Offensivspiel der Mendiger. Stürmer Brice Braqin Mitel.

Seit Jahren ein Faktor im Offensivspiel der Mendiger. Stürmer Brice Braqin Mitel.

Bild: Peter Hürter

Mendig. Seit einer Woche sind die Rheinlandligafußballer des SV Eintracht Mendig wieder im Training.
"Unsere Trainingsbeteiligung war gut. Leider hatten wir auch jetzt wieder einige Kranke und Verletzte zu beklagen. Das zieht sich im Grunde durch die ganze Saison", sagt Eintracht-Trainer Damir Mrkalj. Am Samstag gab es das erste Testspiel gegen die U19 Regionalligamannschaft von Rot-Weiß Koblenz in der man 2:3 unterlag. "Eigentlich hatten wir gegen eine Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen geplant die aber kurzfristig abgesagt hat. Von daher sind wir RW Koblenz dankbar das sie eingesprungen sind. Die drei Gegentore müssen wir uns selber ankreiden." Sollte das Wetter mitspielen, plant man an der Brauerstraße mit fünf weiteren Testspielen bevor man mit zwei richtungsweisenden Spielen in die letzten vierzehn Spiele der Rückrunde geht. "In Rübenach und zu Hause gegen Arzfeld kommt es zu sehr wichtigen Spielen. Bis dahin wollen wir fit und eingespielt sein und am besten mit sechs Punkten ins neue Jahr starten", so Mrkalj.
Nach 19 Spieltagen steht der Aufsteiger aus der Vulkanstadt auf einem ordentlichen 13. Tabellenplatz. Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt allerdings nur vier Punkte. Sicherlich kein sanftes Ruhekissen für die Mrkalj Elf, die Stand 19. Januar, mit Slavov, Hemgesberg und dem dritten Torwart Schmitt drei Ergänzungsspieler verlor, auf der anderen Seite sich mit Jason Weber vom Oberligist Karbach-Emmelshausen verstärkte.Er soll im Sturmzentrum Brice Mitel zur Seite stehen und mit Toren und Vorlagen bei der Mission Klassenerhalt helfen. 
Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen des souveränen Aufstiegs. Mendig wurde mit elf Punkten Vorsprung vor dem Zweiten und Mitaufsteiger Rübenach Meister der Bezirksliga Mitte. Mrkalj: "Wir waren die beste Mannschaft der Hin- und Rückrunde. Das beste Team zuhause als auch auswärts, dazu das fairste Team und die Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffer. Das war schon herausragend im letzten Jahr."
Und so schien es zu Saisonbegin weiter zu gehen. Gleich im ersten Spiel besiegte man die SG Schneifel mit 3:1. Dies war bis heute die erste und einzige Niederlage der Schneifler in der Rheinlandliga. Nach vier Spieltagen stand Mendig mit neun Punken auf Platz vier. Das Fundament für den Klassenerhalt wurde früh gelegt. Und da im Laufe der Zeit insgesamt neun längerfristige Verletzungen hinzu kamen zehrte man vom guten Start. Seit Spieltag 5 kamen (nur) noch elf weitere Punkte hinzu. "An den guten Saisonstart wollen wir im Februar und März anknüpfen wenn wir hoffentlich wieder den ganzen Kader zur Verfügung haben." sagt Mrkalj, der seine Mannschaft tabellarisch richtig verortet sieht. "Da gehören wir hin. Mit etwas mehr Glück hätten es auch drei, vier Punkte mehr sein können." Mit den Rückkehrern Max Bernards, Carsten Thelen, Joel Maas und Simon Dieterle stehen der Eintracht wieder Alternativen zur Verfügung.
Zufrieden waren die Mendiger Verantwortlichen mit der Hallensaison, "Vor allem beim Sesterhenn Cup war das sehr gut von uns. Schade das uns das etwas schlechtere Torverhältnis um ein Spiel gegen TuS Koblenz gebracht hat." Beim eigenen Turnier und dem LTS Cup in Andernach war bereits in der Vorrunde Schluss. "Ich selber spiele sehr gerne in der Halle." sagt Mrkalj, "aber viele wollen das nicht. Aber es ist klar, dass wir bei den Vereinen antreten die auch zu unserem Turnier kommen. Da hilft man sich gegenseitig und es bleibt auch etwas Geld in der Kasse." (ph)

Weitere Nachrichten aus dem Kreis Mayen-Koblenz

UNTERNEHMEN DER REGION

Meistgelesen