Jutta Kruft

TuS Mayen verliert in Wirges 1:2

Der TuS Mayen musste in der letzten Woche zwei Niederlagen hinnehmen, wie hier gegen den SV Untermosel Kobern-Gondorf.

Der TuS Mayen musste in der letzten Woche zwei Niederlagen hinnehmen, wie hier gegen den SV Untermosel Kobern-Gondorf.

Bild: Peter Seydel

Mayen/Mendig/Gering. SpVgg EGC Wirges : TuS Mayen 2:1 (1:0)
Der TuS hat die siebte Niederlage im achten Spiel hinnehmen müssen. Die Niederlage im Westerwald vor 130 Fans war knapp, aber durchaus verdient.
Wirges bestimmte im Duell der ehemaligen Oberligisten die erste Halbzeit. Die bis dato noch sieglosen Hausherren machten von Beginn an mächtig Druck und gingen in der 35. Minute durch Lasse Bieg mit 1:0 in Führung. »Wir machen einen Fehler im Spielaufbau, den die Wirgeser nutzen«, ärgerte sich Mayens sportlicher Leiter Niko Foroutan.
Anscheinend hatte TuS- Trainer Marc Steil in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden. Der TuS kam wie verwandelt aus der Kabine. Erst hatte Walid Hanioui den Ausgleich auf dem Fuß (49.), wenig später setzte sich Hanioui über die linke Seite durch. In der Mitte stand Arben Sejdija frei und schob den Ball zum 1:1 (56.) in die Wirgeser Maschen. »Leider konnten wir den Ausgleich nicht lange verteidigen«, seufzte Foroutan. 
Nur sechs Minuten nach dem Ausgleich ging Wirges erneut in Führung. Luis Krissel veredelte die Vorlage von Rudolf Vagner zur 2:1-Führung (62.).
Steil: »Die gute Phase war leider zu kurz. Fakt ist, dass wir am Ende verdient verloren haben. Da hat unser Keeper herausragend gehalten.« In der Tat konnten sich die Schwarz-Weißen mehrfach bei ihrem Schlußmann Dominik Klein bedanken, der die Heimmannschaft mit etlichen Paraden zur Verzweiflung brachte und somit die Partie bis zum Schlußpfiff offen hielt.
Trotz der misslichen Lage bleibt Steil zuversichtlich. »Die Jungs ziehen alle mit.« 
Das nächste Spiel: Samstag, 26. September, 17 Uhr, gegen die SG Schneifel im Nettetalstadion.
SG Liebshausen : SV Eintracht Mendig 1:1 (0:1)
Vor 110 Zuschauern in Liebshausen trennten sich die Hunsrücker und Eintracht Mendig 1:1.
Mendig startete gut in die Partie auf einem weichen, rutschigen Rasenplatz in Liebshausen. Mit einem satten Schuß erzielte Brice Mitel die Führung der Vulkanstädter (26.). Das 1:0 war verdient und Mendig blieb dran. »In der Phase hätten wir das zweite Tor erzielen müssen«, ärgerte sich Spielertrainer Damir Mrkalj, der auf vier Stammkräfte verzichten musste. »Es war das typische Spiel auf dem Hunsrück. Permanenter Nieselregen, Wind von der Seite, kampfbetont auf tiefem Rasen.« Ohne Tim Liss, Dama Kanoute, Matze Wangenroth und Mrkalj fehlte Mendig eine Menge Qualität.
Dennoch hatte die Eintracht den Gegner im Griff. Bis zur 64. Minute, als Leo Wilhelm einen Pass von Daniel Römer zum 1:1- Ausgleich nutzte.
Glück hatten die Mendiger kurz vorm Abpfiff. Schiedsrichter Adrian Seide kassierte Liebshausens vermeintliches 2:1 aufgrund einer Abseitsstellung wieder ein. »Wir haben wenig Fehler gemacht. Der Fehler vor dem 1:1 ging von unserem etatmäßigen Tormann Robin Rohr aus. Da kann ich ihm keinen Vorwurf machen«, so Mrkalj, der immerhin mit dem einen Punkt im Gepäck den Heimweg antreten konnte.
Am kommenden Samstag, 26. September, empfängt Mendig Emmelshausen/Karbach II um 18 Uhr an der Brauerstraße.
SV Anadolu Spor Koblenz : SG Maifeld-Elztal 7:2 (2:1)
Es war eine Woche zum Vergessen für die SG Maifeld-Elztal. Nachdem die Kombinierten bereits unter der Woche 1:8 bei Mülheim-Kärlich II unterlagen, setzte es beim SV Anadolu Spor eine 2:7 (1:2)-Niederlage vor 52 Zuschauern auf »Schmitzerswiese«.
Gründe für die Niederlage(n) gibt es. SG ME-Trainer Daniel Fischer: »Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch. Es war von vorne herein klar, dass wir aufgrund unserer personellen Situation es sehr schwer haben werden. Die sieben Punkte aus den ersten vier Spielen haben etwas darüber hinweg getäuscht.«
Rene Durben, Jan Fasel sowie der gesperrte Julian Birnstock fielen aus. Also Dreiviertel der etatmässigen Abwehrkette. Fischer: »Neben denen mussten wir auf weitere Spieler verzichten. Das bekommen wir nicht kompensiert.« So kam es, dass der Aufsteiger auch viele taktische und individuelle Fehler beging, die von einer abgeklärten und routinierten Mannschaft, wie der von Anadolu, ausgenutzt wurden. Kaum lief das Spiel, da führte Anadolu nach Toren von Durim Jusufi (4.) und Leutrim Kabashi (7.) bereits früh mit 2:0. Mit einer feinen Bogenlampe überwand Noah Ostrominski (10.) Anadolus Keeper Dreidoppel. Nur noch 2:1.Das Spiel verflachte, Anadolu hatte mit den tiefstehenden Gästen Probleme, so dass es zur Pause 2:1 stand.
Mit dem 3:1 nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff war der Widerstand der SG ME gebrochen. Dustin Bajer trug sich in die Torschützenliste ein.
Koblenz legte nach. Yasar Yüksel (62.) und zweimal Edis Ramovic (67., 69.) schraubten das Ergebnis auf 6:1 bis Jonas Hemgesberg (6:2, 74.) Ergebniskosmetik betrieb. Den siebten und letzten Treffer für die Gastgeber erzielte Huseyin Karalalek zum 7:2. Fischer: »Wir müssen das abschütteln und hoffen, dass die Stammspieler wieder zurück kommen und für mehr Stabilität in der Defensive sorgen. Wir wussten dass es schwer wird. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir als Mannschaft zusammen stehen.
Das nächste Spiel: Samstag, 26. September, 18 Uhr, auf der Geringer Alm gegen die SG Augst/Eitelborn. (ph)