Nico Lautwein

Ein Zeichen der Verbundenheit: Erinnerungsstele am Seniorenhaus St. Josef eingesegnet 

Schweich. Eine neue Stele erinnert am Seniorenhaus St. Josef an die Franziskanerinnen vom hl. Josef. Pastor Dr. Ralph Hildesheim segnete das Kunstwerk im neuen Garten der Begegnung ein.

Im neuen Garten der Begegnung vor dem Seniorenhaus St. Josef in Schweich steht seit Sonntag, 4. Oktober, eine besondere Erinnerungsstele. Pastor Dr. Ralph Hildesheim segnete das Kunstwerk in einem feierlichen Rahmen ein. Es erinnert an die Franziskanerinnen vom hl. Josef und deren jahrzehntelanges Wirken in Schweich.

Stele erinnert an Geschichte der Ordensgemeinschaft

„Wir haben uns diesen Tag ganz gezielt ausgesucht“, erklärte Dr. Stephanie Kirsch, Geschäftsführerin der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria. Das Jahr 2026 ist von der katholischen Kirche als „Franziskus-Jahr“ ausgerufen. Zudem wurde am 4. Oktober des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi gedacht.

Die Erinnerungsstele soll an die Gründung der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen in Schweich erinnern, deren Patron der heilige Franz von Assisi ist. Zugleich soll das Kunstwerk das Wirken der Schwestern symbolisieren und die Dankbarkeit der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria für die langjährige Zusammenarbeit ausdrücken.

Die Stele steht an einem geschichtsträchtigen Ort: Dort befand sich früher das Generalat der Franziskanerinnen. Bereits seit 2012 besteht eine formelle und enge Kooperation zwischen den beiden Organisationen, die auf einen jahrzehntelangen Kontakt zurückgeht. Im Jahr 2023 übertrugen die Franziskanerinnen vom hl. Josef schließlich ihre Gesellschaftsanteile an die Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria.

Kunstwerk symbolisiert Weg der Schwestern

Entworfen wurde die Erinnerungsstele von dem Maler und Bildhauer Egbert Verbeek. Die Mittelstrebe besteht vollständig aus Glas. Um sie herum führt eine Spirale, die symbolisch für den Weg der Franziskanerinnen von der Mosel hinaus in die Welt steht.

Die Stele ist zugleich Mittelpunkt des neu gestalteten Gartens vor dem Seniorenhaus. Dieser soll künftig als Garten der Begegnung zu einem Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende und Besucher werden.

Garten lädt zum Verweilen ein

„Es ist dafür ein ausgezeichneter Ort“, sagt Regionalleiter Carsten Tappel. Der Platz liegt an einem Fußweg, der zur Pfarrkirche führt, zu der das Seniorenhaus eine enge Verbindung hat. Unter den schattenspendenden Platanen laden zahlreiche Bänke zum Verweilen ein. Ein Barfußpfad und ein Wasserspiel ergänzen die Gestaltung.

Auch bei den Bewohnern sowie den Mitarbeitenden kommt der neu gestaltete Bereich gut an. „In den vergangenen Jahren war bei uns immer wieder angebaut, umgebaut oder neu gebaut worden. Den Platz vor dem Haus hatten wir dabei aus dem Blick verloren“, berichtet Seniorenhausleiterin Uta Kirsten. Umso größer sei die Freude darüber, dass die Seniorenhaus GmbH die Neugestaltung nun in Angriff genommen habe.