

Während in den Tallagen wie Trier und Saarburg kaum etwas vom angekündigten Eisregen zu spüren war, traf es die höher gelegenen Regionen umso stärker.
Der Deutscher Wetterdienst hatte bereits im Vorfeld vor gefährlichem Eisregen gewarnt – von Mitternacht bis 10 Uhr am Morgen. Besonders im Hochwald bestätigten sich diese Prognosen.
Die Streudienste hatten alle Hände voll zu tun. Beim LBM Hermeskeil waren alle neun Fahrzeuge seit den Nachtstunden im Dauereinsatz. Dennoch blieben vor allem Nebenstraßen und Gehwege spiegelglatt. Wer zu Fuß unterwegs sein musste, kam nur sehr langsam und vorsichtig voran.
An Bäumen bildete sich rund um Hermeskeil ein dicker Eispanzer. Vorsorglich blieben die Schulen im gesamten Hochwald geschlossen. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen: So fielen unter anderem im Hochwald mehrere Buslinien zwischen Kell am See und Hermeskeil aus.
Unter der schweren Schnee- und Eislast stürzten zudem Bäume um, unter anderem auf der L165 zwischen Hermeskeil und Züsch. Streusalz wurde vielerorts zu einem gefragten Gut. Trotz der schwierigen Bedingungen kam es zu keinen Unfällen, nicht zuletzt, weil viele Menschen im Homeoffice blieben. Gegen die Mittagszeit zog die Wetterfront schließlich weiter und die Lage entspannte sich langsam.




