Claudia Neumann

Fusion beschlossen: Raiffeisenbank Mehring-Leiwen und Volksbank Trier Eifel stimmen für Zusammenschluss

Region. Vertreter der Volksbank stimmen einstimmig zu / Geschäftsstellen in Mehring und Leiwen mindestens bis 2031 gesichert

(von links nach rechts: Gerhard Jung (Aufsichtsratsvorsitzender Raiba Mehring-Leiwen), Michael Simonis (Vorstand VBTE), Michael Müller (Vorstand Raiba Mehring-Leiwen), Nils Reh (Vorstand Raiba Mehring-Leiwen), Peter Michels (Vorstand VBTE), Gerrit Strotmann (Aufsichtsratsvorsitzender VBTE), Alfons Jochem (Vorstand VBTE), Andreas Theis (Vorstand VBTE)

(von links nach rechts: Gerhard Jung (Aufsichtsratsvorsitzender Raiba Mehring-Leiwen), Michael Simonis (Vorstand VBTE), Michael Müller (Vorstand Raiba Mehring-Leiwen), Nils Reh (Vorstand Raiba Mehring-Leiwen), Peter Michels (Vorstand VBTE), Gerrit Strotmann (Aufsichtsratsvorsitzender VBTE), Alfons Jochem (Vorstand VBTE), Andreas Theis (Vorstand VBTE)

Bild: Volksbank

Die Fusion der Volksbank Trier Eifel eG und der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen ist beschlossen. Nachdem die Mitglieder der Raiffeisenbank am Mittwoch, 26. August, mit 100 Prozent für den Zusammenschluss gestimmt hatten, votierten am Donnerstag, 27. August, auch die Vertreter der Volksbank Trier Eifel einstimmig für die Fusion. Die rechtliche Verschmelzung erfolgt nach der erwarteten Eintragung ins Genossenschaftsregister rückwirkend zum 1. Januar.

„Die breite Zustimmung ist ein starkes Signal für unsere gemeinsame Zukunft“, sagt Alfons Jochem, Vorstand der Volksbank Trier Eifel. Mit der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen gewinne die Bank ein engagiertes Team und stärke ihre Präsenz in der Region. Die gemeinsame Bank wird weiterhin Volksbank Trier Eifel eG heißen und ihren juristischen Sitz in Trier haben.

Standorte in Mehring und Leiwen bleiben erhalten

Die Fusion soll unter anderem auf steigende regulatorische Anforderungen, den wachsenden Investitionsbedarf in der Digitalisierung, den Fachkräftemangel und den Bedarf an spezialisiertem Wissen reagieren. Durch die Bündelung der Kräfte wollen die beiden Banken ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Für Mitglieder und Kunden der Raiffeisenbank bleiben zentrale Strukturen erhalten. Die Geschäftsstellen in Mehring und Leiwen sind als strategische Standorte festgeschrieben und sollen mindestens bis zum 31. Dezember 2031 weitergeführt werden. Das bisherige Geschäftsgebiet wird künftig durch eine eigene Regionaldirektion vertreten. Ein Regionalbeirat soll die Interessen und Besonderheiten der Region begleiten.

Der bisherige Vorstand der Volksbank Trier Eifel wird die Geschäfte der fusionierten Bank übernehmen. Alfons Jochem will nach 45 Jahren zum 30. April 2027 in den Ruhestand gehen.

Technische Fusion für November geplant

Für Kunden besteht derzeit kein Handlungsbedarf. Bestehende Verträge bleiben grundsätzlich gültig. Die technische Fusion ist für November vorgesehen. Über mögliche Veränderungen sollen Kunden und Mitglieder rechtzeitig informiert werden.