Claudia Neumann

Großangelegte Waldbrandübung im Gemeindewald Longuich

Longuich. Rund 130 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner trainieren am Montag, 22. Juni, im Gemeindewald Longuich den Ernstfall.

Symbolfoto

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Bild: Archiv

Eine groß angelegte Waldbrandübung soll die Einsatzabläufe unter realistischen Bedingungen schärfen und die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen optimieren.

An der Übung beteiligen sich das Forstamt Trier, vertreten durch Revierleiter Julian Thiebes, die Feuerwehr Longuich unter Wehrleiter Sebastian Krewer, weitere örtliche Feuerwehren sowie der Vegetationsbrandbekämpfungszug Mosel.

Das Übungsszenario orientiert sich an realen Einsatzlagen und bildet einen größeren Waldbrand mit verschiedenen Einsatzabschnitten nach. Geübt werden unter anderem die Bekämpfung eines Wald- bzw. Vegetationsbrandes im Meulenwald, der Aufbau einer Wasserversorgung über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen und einem Pufferbecken, die Verlegung einer rund 600 Meter langen Schlauchleitung zur Wasserförderung aus einem Teich, die Einrichtung einer Riegelstellung zum Schutz eines gefährdeten Waldbestandes sowie die Erkundung der Lage durch einen Erkundungstrupp und den Einsatz einer Drohne. Besondere Bedeutung kommt dabei der Koordination der verschiedenen Einsatzabschnitte und den Kommunikations- und Alarmierungswegen zwischen Leitstelle, Feuerwehr und Forstverwaltung zu.

Revierleiter Julian Thiebes begründet die Notwendigkeit solcher Übungen: „Wald- und Vegetationsbrände stellen aufgrund längerer Trockenperioden und zunehmender Wetterextreme eine wachsende Herausforderung rund um Trier und der Region dar. Regelmäßige Übungen dieser Art sind daher ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung und tragen dazu bei, die Sicherheit von Bevölkerung, Einsatzkräften und Waldflächen zu gewährleisten."