

Eine Vereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft stärkt den Marienhaus Campus Hermeskeil in seiner Rolle als Regioklinik. Anfang März haben die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sowie der Dachverband der Krankenhausträger bundesweit Regelungen zu stationären Leistungen in sogenannten sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen getroffen.
Solche Einrichtungen wurden vom Bundesgesundheitsministerium angestoßen. Sie sollen in einer Region eine kombinierte ambulante und stationäre Versorgung ermöglichen. In Rheinland-Pfalz wurde das frühere Marienhaus Krankenhaus St. Josef in Hermeskeil bereits 12. August 2025 von Gesundheitsminister Clemens Hoch als Marienhaus Campus Hermeskeil zur ersten Regioklinik des Landes ernannt.
Ziel der sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen ist es, eine wohnortnahe akutstationäre Behandlung mit ambulanten und pflegerischen Angeboten zu verbinden. Dazu gehören die internistische oder geriatrische Grundversorgung sowie eine akutmedizinische Versorgung, ohne dass die Einrichtungen Teil des Notfallversorgungssystems sind.
Durch die nun vereinbarte Möglichkeit, ambulante und stationäre Leistungen kombiniert zu erbringen, kann der Marienhaus Campus Hermeskeil ein breites Spektrum der Grund- und Regelversorgung anbieten. Das soll die Versorgungssicherheit in der Region erhöhen. Behandelt werden können unter anderem Infektionserkrankungen, atheriosklerotische Herzerkrankungen, Pneumonien, akute Infekte der unteren Atemwege sowie Erkrankungen des Harnsystems.




