Claudia Neumann

Raiffeisenbank Mehring-Leiwen und Volksbank Trier Eifel planen Fusionsgespräche

Mehring/Leiwen/Trier. Die beiden Genossenschaftsbanken haben Gespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen. Ziel ist ein leistungsfähiges, modernes und langfristig tragfähiges Regionalbanking.

Der Vorstand der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen eG besteht aktuell aus dem zweiköpfigen Führungsteam Michael Müller und Nils Reh. Der Vorstand der Volksbank Trier Eifel eG besteht aus vier Mitgliedern: Andreas Theis, Peter Michels, Michael Simonis und Alfons Jochem.

Der Vorstand der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen eG besteht aktuell aus dem zweiköpfigen Führungsteam Michael Müller und Nils Reh. Der Vorstand der Volksbank Trier Eifel eG besteht aus vier Mitgliedern: Andreas Theis, Peter Michels, Michael Simonis und Alfons Jochem.

Bild: Raiffeisenbank/Volksvbank/Lebenskunst Photography

Die Raiffeisenbank Mehring-Leiwen eG und die Volksbank Trier Eifel eG haben Gespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen. Die entsprechenden Beschlüsse wurden von den Aufsichtsräten beider Häuser jeweils einstimmig gefasst.

Gemeinsames Verständnis und strategische Ausrichtung

Ziel der möglichen Fusion ist es, die Stärken beider Banken zusammenzuführen und so die Grundlage für ein leistungsfähiges, modernes und langfristig tragfähiges Genossenschaftsbanking in der Region zu schaffen.

„Beide Häuser verbindet nicht nur ein gemeinsames genossenschaftliches Selbstverständnis, sondern auch eine offene, moselfränkische und bodenständige Mentalität. Die Unternehmenskulturen passen in vielerlei Hinsicht hervorragend zusammen. Daraus ergibt sich die logische Konsequenz, die bestehenden Stärken künftig noch enger zu verzahnen und gemeinsam weiterzuentwickeln, um den steigenden regulatorischen Anforderungen und der zunehmenden Komplexität gerecht zu werden“, erklären die Vorstände beider Banken.

„Unser Anspruch ist es, unseren Mitgliedern und Kunden auch künftig ein attraktives Leistungsangebot, persönliche Beratung und regionale Nähe zu bieten“, so die Vorstände weiter. Während große Onlinebanken häufig nicht in der regionalen Lebens- und Wirtschaftswelt verankert seien, sehen beide Institute ihre Stärke gerade in der Nähe zu Menschen, Unternehmen und Vereinen vor Ort.

Zusammenarbeit und mögliche Ausgestaltung

Um diese Stärke auszubauen, sei eine größere Struktur notwendig, um Verwaltungsaufwand stärker zu automatisieren, Ressourcen effizient einzusetzen und zugleich gezielt Expertenwissen aufzubauen. Die bisherigen Gespräche hätten gezeigt, dass beide Banken in strategischer Ausrichtung, Unternehmenskultur und genossenschaftlichem Verständnis sehr gut zueinander passen.

Auch die Geschäftsgebiete ergänzten sich in der Moselregion zu einem zusammenhängenden regionalen Wirtschafts- und Lebensraum. Eine mögliche Fusion füge sich damit fachlich, kulturell und regional schlüssig zusammen. Zudem bestehe bereits seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.

„Entscheidend ist für uns, dass wir einen Partner gefunden haben, der zu uns passt – fachlich wie kulturell“, so die Vorstände weiter.

Erste Eckpunkte und weiteres Vorgehen

Für den Fall einer Fusion wurden bereits erste Eckpunkte vereinbart. Dazu gehören der Erhalt der Standorte in Mehring und Leiwen, der Ausschluss fusionsbedingter Kündigungen, die Fortführung der persönlichen Betreuung durch die bekannten Ansprechpartner sowie die Fortsetzung des regionalen Engagements.

Die weiteren Gespräche werden in den kommenden Wochen intensiv fortgeführt. Über einen möglichen Zusammenschluss entscheiden letztlich die Mitglieder der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen eG sowie die Vertreter der Volksbank Trier Eifel eG.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Genossenschaftsbanking in unserer Region auch künftig stark, modern und nah an den Menschen bleibt“, betonen die Vorstände abschließend.