

Im Zuge der aktuellen Hitzewelle kam es am Mittwoch, 24. Juni 2026, kurz nach 16 Uhr, zum ersten größeren Waldbrandeinsatz für die Feuerwehren der Region Trier. In einem Waldgebiet oberhalb von Kenn zwischen der L151 und der Ortslage brach in der Verlängerung der Straße „Im Höhberg“ aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit breiteten sich die Flammen rasch aus. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle ein, nachdem eine weithin sichtbare Rauchsäule über dem Waldgebiet festgestellt worden war. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr waren schnell vor Ort und begannen umgehend mit umfangreichen Löschmaßnahmen.
Brandbelämpfung anspruchsvoll
Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund des steilen Geländes besonders anspruchsvoll. Über den Hang hinweg musste eine lange Schlauchleitung von den wasserführenden Fahrzeugen bis zum Brandherd verlegt werden. Im Pendelverkehr brachten Tanklöschfahrzeuge beziehungsweise wasserführende Fahrzeuge der Feuerwehr zusätzlich Löschwasser zur Einsatzstelle.
Zur direkten Brandbekämpfung kamen unter anderem spezielle Waldbrandrucksäcke zum Einsatz, die jeweils mit bis zu 20 Litern Wasser befüllt werden können. Gemeinsam mit den eingesetzten Löschtrupps konnten die Flammen schließlich unter Kontrolle gebracht werden.
2.500 Quadratmeter Wald verbrannt
Insgesamt verbrannte eine Fläche von rund 2.500 Quadratmetern Wald. Aufgrund der enormen Trockenheit hatte sich das Feuer schnell ausgebreitet und griff stellenweise sogar auf Bäume über. Die anschließenden Nachlöscharbeiten zogen sich über einen längeren Zeitraum hin, um sämtliche Glutnester aufzuspüren und vollständig abzulöschen.
Das DLRG unterstützte den Einsatz und stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken sicher. Für alle beteiligten Kräfte bedeutete der Waldbrand einen enormen und kräftezehrenden Einsatz.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Fell, Föhren, Kenn, Longuich, Schweich, Issel sowie Pluwig-Gusterath, die Berufsfeuerwehr Trier, das DRK Schweich, die DLRG, die Wehrleitung (WL), die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) sowie der Einsatzleitwagen (ELW).
Text: Florian Blaes




