Klaus Desinger

Idar-Oberstein: Alexander Klein neuer Messechef

Idar-Oberstein. Die Würfel sind gefallen: Vom 1. April an übernimmt Alexander Klein den Posten des Geschäftsführers der Messe. .
Der designierte neue Geschäftsführer der Messe Idar-Oberstein, Alexander Klein (rechts) mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Landrat Miroslaw Kowalski

Der designierte neue Geschäftsführer der Messe Idar-Oberstein, Alexander Klein (rechts) mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Landrat Miroslaw Kowalski

Bild: Karsten Schultheiß

Viele kennen den 32-Jährigen als Vorsitzenden der Freilichtbühne Mörschied und Stuntman bei den Karl-May-Festspielen. Auf Vorschlag des von Landrat Miroslaw Kowalski angeführten Aufsichtsrats wählte die Gesellschafterversammlung mit Oberbürgermeister Frank Frühauf an der Spitze den jungen Familienvater unter 17 Bewerbern aus. Seit 2015 arbeitete der gelernte Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei einer mittelständischen Firma mit 70 Beschäftigten in St. Wendel. Als Abteilungsleiter für Funktechnik wickelte er eigenständig Projekte ab, führte Personal und stimmte sich eng mit Behörden und Dienstleistern ab. Zugute komme ihm in seiner neuen Position vor allem aber seine ehrenamtliche Erfahrung als Vorsitzender der Karl-May-Freilichtbühne Mörschied in den letzten fünf Jahren, meint Klein, der vorher das Marketing verantwortete. Nun gelte es, die „immensen Potenziale“, die die Messe bietet, „durch Kreativität, effiziente Organisation und gute Vermarktung optimal nutzen“, sagt der designierte Geschäftsführer an, der sich als „pragmatisch“ und „heimatverbunden“ beschreibt: „Ich wollte nie woanders leben als im Kreis Birkenfeld.“

"Schnellstmöglich aus der Verlustzone kommen"


Als GmbH „ist die Messe Idar-Oberstein ein gewinnorientiertes Unternehmen“, betont Aufsichtsratsvorsitzender Kowalski: „Unser Ziel muss sein, schnellstmöglich aus der Verlustzone herauszukommen.“ Das werde nicht leicht, weiß Klein, dem vier Mitarbeiter zur Seite stehen: „Aber ich habe es selbst in der Hand, die Messe auf Erfolgskurs zu bringen“. Damit dies gelingt, „müssen wir auch neue und unkonventionelle Wege beschreiten“. Seinem auf eigenen Wunsch ausscheidenden Vorgänger Mirko Arend ist der künftige MIO-Chef dankbar, dass er ihn schon jetzt einarbeitet: „So können wir gleich richtig loslegen.“