

Durch die Wucht des Sturms wurden an mehreren Örtlichkeiten Äste von Bäumen abgerissen. Das herabstürzende Geäst blockierte in der Folge diverse Straßen und Wege. An einer Einsatzstelle traf ein herabstürzender Ast ein geparktes Fahrzeug und beschädigte dieses erheblich. Die örtlichen Feuerwehren befanden sich über Stunden im Dauereinsatz. Unter teils erschwerten Bedingungen räumten die Einsatzkräfte die blockierten Verkehrswege und beseitigten Gefahrenstellen, um die Sicherheit im Straßenverkehr schnellstmöglich wiederherzustellen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden durch das Unwetter glücklicherweise keine Personen verletzt.
Hagel türmte sich 10 Zentimeter hoch
Besonders betroffen waren die Orte Heimbach und Ruschberg. Dort türmte sich der Hagel stellenweise bis zu zehn Zentimeter hoch. Auf Bürgersteigen, vor Garagen und auf Parkplätzen blieb die Eisschicht liegen und sorgte für ein ungewöhnliches Bild – mitten im Hochsommer. Den schwerwiegendsten Einsatz hatten die Feuerwehren in der Unnerstraße in Heimbach. Eine heftige Sturmböe ließ einen großen Ast aus einem Baum brechen, der auf ein geparktes Auto stürzte. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Gleichzeitig sammelten sich große Mengen an Hagel und Regenwasser an einem benachbarten Wohnhaus und liefen in das Gebäude. Nur eine Straße weiter griffen Anwohner zu Schneeschaufeln, um die meterlangen Hagelansammlungen von der Fahrbahn und den Gehwegen zu räumen – ein Bild, das eher an den Winter als an einen Augustabend erinnerte.




