Andreas Bender

Wohnpark Schönenwald: Mieter können am 1. Juni einziehen

Birkenfeld. Im Endspurt befinden sich in Birkenfeld die Arbeiten am Wohnpark Schönenwald im Vorfeld der ehemaligen Heinrich-Hertz-Kaserne: Am 1. Juni werden die ersten Mieter in die früheren „Feldwebelhäuser“ einziehen.

Nicht mehr wiederzuerkennen sind die früheren „Feldwebelhäuser“ vor der einstigen Birkenfelder Kaserne, die die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) mit großem Aufwand generalsaniert hat. Den modernen „Wohnpark Schönenwald“ haben vor dem Einzug der Ersten Mieter am 1. Juni (von links) der Birkenfelder VG-Bürgermeister Matthias König, KSG-Geschäftsführer Michael Schunck, Landrat Miroslaw Kowalski, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Birkenfeld, Torsten Rothfuchs, der Birkenfelder Stadtbürgermeister Hans-Peter Lampel, der Idar-Obersteiner Bürgermeister Friedrich Marx und Rouven Hebel, der Erste Beigeordnete der VG Baumholder, gemeinsam inspiziert.

Nicht mehr wiederzuerkennen sind die früheren „Feldwebelhäuser“ vor der einstigen Birkenfelder Kaserne, die die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) mit großem Aufwand generalsaniert hat. Den modernen „Wohnpark Schönenwald“ haben vor dem Einzug der Ersten Mieter am 1. Juni (von links) der Birkenfelder VG-Bürgermeister Matthias König, KSG-Geschäftsführer Michael Schunck, Landrat Miroslaw Kowalski, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Birkenfeld, Torsten Rothfuchs, der Birkenfelder Stadtbürgermeister Hans-Peter Lampel, der Idar-Obersteiner Bürgermeister Friedrich Marx und Rouven Hebel, der Erste Beigeordnete der VG Baumholder, gemeinsam inspiziert.

Bild: Axel Munsteiner/Kreisverwaltung Birkenfeld

Diesen Termin nannte der Geschäftsführer des Bauherrn Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) Birkenfeld, Michael Schunck, schon an den Besichtigungstagen im November 2025.

 

Rund 250 Besucher spiegelten damals das enorme Interesse an den zwölf Wohnungen wider: „Vor allem für die kleineren hatten wir eine Vielzahl von Bewerbern“, informiert der KSG-Chef. Eines der größeren Appartements ist noch – oder besser: wieder - zu haben, da ein Mieter aus privaten Gründen kurzfristig absagen musste.

 

Als der Aufsichtsrat jetzt zum letzten Mal die Baustelle besichtigte, zeigte sich Schunck mit Verlauf und Ergebnis der zweijährigen Baumaßnahme absolut zufrieden: „Wie bei uns üblich haben wir nahezu alle Gewerke von regional ansässigen Firmen ausführen lassen und durchweg positive Erfahrungen gemacht.“ Zudem blieb die Investition fast im geschätzten Kostenrahmen. 

 

Ein Markenzeichen des gut 3 Millionen Euro teuren Projekts, das den Effizienzhaus-Standard „KfW 70“ erfüllt, ist die konsequente Ausrichtung auf erneuerbare Energien. Dazu tragen neben der mustergültigen Isolierung der kernsanierten Bausubstanz eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und die Photovoltaikmodule auf dem Dach bei. „Durch unser Mieterstrommodell profitieren alle gleichermaßen von der selbst erzeugten Energie“, betont Schunck. Auch ist für jede Wohnung eine E-Auto-Ladestation vorgesehen, technisch bedingt können diese erst etwas später in Betrieb gehen.

 

Glücklich ist der KSG-Geschäftsführer über die ausgewogene Altersstruktur: „Sie reicht von einem Paar Mitte 20 bis zu Senioren.“ Fast alle kommen aus der unmittelbaren Umgebung von Birkenfeld, zwei Familien aus der Kreisstadt selbst. Einige trennten sich von ihrem Eigenheim, um den Ruhestand in einem barrierearmen Gebäude unbeschwert ohne die typischen Verpflichtungen eines Hauseigentümers durch Unterhaltung und Bewirtschaftung eines Anwesens genießen zu können.

 

In der noch nicht fertiggestellten Außenanlage soll es neben einer Grillstätte nur Rasen geben, um den sich die Bewohner ebenso wenig kümmern müssen wie um das Putzen des Treppenhauses. Bezüglich Spielmöglichkeiten für Kinder ist die Kooperation mit dem angrenzenden Tierpark vorgesehen.

 

Zwischen 11 und 12 Euro pro Quadratmeter liegt die Miete – dies ist den Baukosten geschuldet und etwa doppelt so viel wie bei den anderen Häusern der KSG, deren mehr als 600 Wohneinheiten ausnahmslos belegt sind. „In Sachen Ausstattung und Wohnkomfort läßt sich das natürlich überhaupt nicht vergleichen“, so Schunck. Schon seit langem beschäftigt sich das Unternehmen mit dem Vorhaben am Stadtrand: 2019 beschloss sein Aufsichtsrat, den leer stehenden Komplex zu erwerben, den es 2022 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übernahm.

 

„Der Wohnpark Schönenwald rundet zusammen mit dem modernisierten Tierpark den künftigen Heinrich-Hertz-Campus hervorragend ab und wertet diesen Entwicklungsschwerpunkt unserer Kreisstadt auf“, freut sich der Aufsichtsratsvorsitzende der KSG, Landrat Miroslaw Kowalski. Er ergänzt. „Das Projekt hat sowohl den Wohnungsmarkt als auch die Bauwirtschaft unserer Region effektiv belebt.“

 

Auch der Birkenfelder Stadtbürgermeister Hans-Peter Lampel lobt das Projekt: „Hier ist ein moderner Wohnpark entstanden, der das komplette Gelände optisch aufwertet. Er bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern einen tollen Wohnkomfort in ruhiger Lage. Darüber hinaus ist dies ein schönes Eingangstor zum Tierpark und dem Heinrich-Hertz-Campus“.

 

Neben Kowalski und Lampel hatten die KSG-Aufsichtsratsmitglieder Matthias König (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld), Friedrich Marx (Bürgermeister der Stadt Idar-Oberstein) und Torsten Rothfuchs (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Birkenfeld) sowie als Vertreter der Verbandsgemeinden Herrstein-Rhaunen und Baumholder deren Bürgermeister Markus Schulz beziehungsweise Erster Beigeordneter Rouven Hebel am von KSG-Geschäftsführer Michael Schunck geleiteten Baustellentermin teilgenommen.