Mosel Musikfestival startet mit neuem Konzept

VG Bernkastel-Kues. Noch im Juni wird das Festivalteam die Neuplanung für den Konzertsommer präsentieren – Weiterentwickelte Festivalformate und kreative Kulturprogramme sind in Vorbereitung – Intendant Tobias Scharfenberger: „Auch unter den aktuellen Gegebenheiten wollen wir mit musikalischen Erlebnissen berühren, begeistern und bezaubern.“ – Weiterhin geltende Pandemie-Maßnahmen machen die Durchführung der bisher geplanten Festivalformate künstlerisch wie wirtschaftlich unmöglich.

Noch im Juni wird das Festivalteam die Neuplanung für den Konzertsommer präsentieren – Weiterentwickelte Festivalformate und kreative Kulturprogramme sind in Vorbereitung – Intendant Tobias Scharfenberger: „Auch unter den aktuellen Gegebenheiten wollen wir mit musikalischen Erlebnissen berühren, begeistern und bezaubern.“ – Weiterhin geltende Pandemie-Maßnahmen machen die Durchführung der bisher geplanten Festivalformate künstlerisch wie wirtschaftlich unmöglich.

Statt des ursprünglich geplanten Programms will das Mosel Musikfestival mit veränderten Formaten und kreativen Weiterentwicklungen in diesem Sommer an den Start gehen. Das neue Konzept wird das Festivalteam im Juni präsentieren. "Die vergangenen zweieinhalb Monate haben uns eines völlig klar gemacht: Kulturelle Stille ist keine Lösung und tut in vielerlei Hinsicht weh. Das Mosel Musikfestival 2020 wird nicht still sein - es wird klein, kreativ und sehr anders, aber wir werden unser Publikum damit berühren, begeistern und bezaubern!", so Intendant Tobias Scharfenberger. Für die konkrete Ausgestaltung werden derzeit noch konzeptionelle und wirtschaftliche Details mit Künstlern, Förderern und Sponsoren abgesprochen. Diese sollen bis spätestens Ende Juni feststehen.

Nicht alles ist planbar

Trotz der neuerlichen Lockerungen und verringerten Kontaktverbote haben die weiterhin geltenden Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung die Umsetzung des Festivalprogramms in seiner geplanten Form künstlerisch und wirtschaftlich unmöglich gemacht. Es ist nicht planbar, wann zum Beispiel internationale Ensembles ohne Restriktionen reisen dürfen; größere Konzerte - ob als Open Air oder mit Chören und Orchestern in Kirchen - unterliegen einer Personenbegrenzung oder sind voraussichtlich bis Ende August ganz verboten. Bestimmte Festivalorte können derzeit nicht mehr in Betracht gezogen werden, da Abstandsregelungen und Hygienevorschriften hier nicht umsetzbar sind.

In Gesprächen mit den Gesellschaftern sowie den Förderinstitutionen und Partnern des Festivals wurde in den zurückliegenden Tagen eine Vielzahl möglicher Szenarien durchgespielt, um alle relevanten Aspekte und Sicherheitsrisiken abzuwägen. Hinter allen Entscheidungen stand immer auch die eminent wichtige Frage der Zukunftssicherung des Mosel Musikfestivals. "Wir sind den öffentlichen Trägern, wie auch unseren Sponsoren und Förderern äußerst dankbar, mit welch' großer Unterstützung, Offenheit und Rat sie unsere neuen Ideen und Wege in dieser schwierigen Zeit begleiten. Damit ist ein guter Grundstein gelegt, um diese für die Kultur äußerst kritische Phase zu überstehen und mit Zuversicht auf zukünftige Festivalsommer zu schauen", so Tobias Scharfenberger.

Mit der Neukonzeption will das Festivalteam diesem Anspruch gerecht werden - und gleichzeitig auch seinem Selbstverständnis als Kulturinstitution in der Region. Es möchte selbst unter den aktuellen Gegebenheiten in diesem Sommer kulturelle Highlights anbieten, bei denen das Publikum sich wohlfühlen und die Musik genießen kann.

(red)

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Hubig sagt geplanten Schulstart ab 1. Februar ab

Cochem. Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der Universitätsmedizin Mainz gestern Abend und heute Früh getroffen, nachdem bekannt geworden war, dass im benachbarten Baden-Württemberg 13 neue Fälle von Virusmutationen aufgetreten waren. Dazu Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: "Ich bedaure sehr, dass wir am Montag nicht, wie geplant, mit dem Wechselunterricht an den Grundschulen starten können. Viele Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern hatten sich sehr darauf gefreut, das weiß ich. Und sie alle können sicher sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Ich hatte aber auch stets betont, dass der Übergang zum Wechselunterricht unter dem Vorbehalt stehen muss, dass die Infektionslage dies zulässt. Da die Art und die Bedeutung dieser Virusvarianten im Moment nicht bekannt sind, haben uns die Experten zunächst zur Vorsicht bei weiteren Öffnungen geraten und empfohlen die Situation neu zu bewerten, sobald generell belastbare Informationen vorliegen. Diesem Rat folgen wir, weil wir die Erfolge, die wir bislang erzielt haben, nicht verspielen dürfen. Der Fernunterricht wird daher zunächst fortgesetzt. Die Notbetreuung wird wie bisher unter den geltenden Hygieneregeln weiter angeboten. Dagegen bestehen aufgrund der guten und erfolgreichen Hygienekonzepte, der Abstandsregelungen und der Maskenpflicht nach Aussage der Experten keine Bedenken. Für die Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen werden wir zudem die Maskenpflicht in Anlehnung an die Regelungen im öffentlichen Nahverkehr und in der Schülerbeförderung spezifizieren und dort medizinische Masken in der Notbetreuung und für die Abschlussklassen vorschreiben."Auch für den Kita-Bereich wird es Anpassungen geben, insbesondere nochmals erweiterte Testmöglichkeiten zur stärkeren Überprüfung des Infektionsgeschehens. Die Träger und Einrichtungen werden zeitnah darüber informiert werden.Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der…

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