

Wie können Pflegeeinrichtungen angesichts des Fachkräftemangels internationale Mitarbeiter gewinnen und langfristig integrieren? Die Caritas im Bistum Trier will diese Aufgabe künftig gemeinsam angehen. Zum 1. Oktober startet das Caritas Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung und Integration mit 20 Kooperationspartnern in eine zweijährige Aufbauphase.
Das Kompetenzzentrum ist in die Abteilung Gesundheit und Pflege des Diözesan-Caritasverbandes Trier eingebunden. Es bündelt Fachwissen und Ressourcen und soll die Einrichtungen bei der internationalen Fachkräftesicherung unterstützen.
Begonnen hatte die Arbeit bereits im Juli 2024 als Projekt des Diözesan-Caritasverbandes Trier. In den vergangenen mehr als zwei Jahren wurden die fachlichen und organisatorischen Strukturen entwickelt.
„Mit dem Kompetenzzentrum schaffen wir eine trägerübergreifende Struktur für ein strategisches Zukunftsthema“, erklären Diözesan-Caritasvorsitzender Domkapitular Benedikt Welter und Diözesan-Caritasdirektor Christoph Wutz.
Zum Angebot gehören Beratung, Arbeitshilfen, aufenthaltsrechtliche Unterstützung sowie Schulungen und Workshops für Teams. Außerdem unterstützt das Kompetenzzentrum bei der Gewinnung internationaler Pflegefachkräfte und Auszubildender über kirchliche Kooperationspartner im Ausland.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Begleitung der Einrichtungen vor Ort. Gute Vorbereitung, verlässliche Abläufe und eine langfristige Integration sollen dabei helfen, internationale Fachkräfte dauerhaft in den Einrichtungen einzubinden.
„In der Praxis zeigt sich, wie wichtig verlässliche und niedrigschwellige Lösungen sind, die zu den konkreten Bedarfen und Situationen in den Einrichtungen passen“, sagt Carmelita Kimmig, die das Projekt von Beginn an begleitet.
Zu den 20 Kooperationspartnern gehören unter anderem die Barmherzigen Brüder Trier, die Caritasverbände im Bistum Trier, die cusanus trägergesellschaft trier, das Klinikum Mutterhaus, die Marienhaus GmbH, die Stiftung Hospital St. Wendel und die Vereinigten Hospitien.
Begleitet wird der Start von einem neuen Internetauftritt des Kompetenzzentrums. Für die Kooperationspartner gibt es dort zusätzlich einen geschützten Bereich mit Arbeitshilfen, Dokumenten und Fachinformationen.




