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Ein Treffpunkt nicht nur für Hochwälder
Im Nadelöhr Kunickerstraße ging es daher nur gemächlich voran. Denn dort hindurch geht es nicht nur zum Neuen Markt, wo Selbsterzeuger landwirtschaftliche Produkte und Handwerker und Künstler Kreatives anboten. Auch Richtung Fußgängerzone, wo zum verkaufsoffenen Sonntag Geschäfte ihre Türen offenhielten, geht es dort hindurch. Besucher freuten sich daher schon mal riesig, "in diesem Tumult" Bekannten zu begegnen.
"So wichtig wie Kirmes"
Auch für Hermeskeiler wie Edith und Martin Schneider ist der Markt "so wichtig wie die Kirmes". Noch vor einigen Jahren habe er hier Musik gemacht, erzählt "Teufelsgeiger" Schneider, der sich mit seiner Frau nun in aller Ruhe die Angebote der Standbetreiber anschaute. Mit dazu gehört für sie ein Abstecher zum Hochwaldmuseum, wo Mitglieder des Kulturgeschichtlichen Vereins Hochwald frischen Apfelsaft pressten. Ebenso wenig weg zu denken vom Markt, organisiert von der Tourist-Information der Verbandsgemeinde, ist die hausgemachte Suppe des Lions-Club Hochwald-Hermeskeil. Da mit oder ohne Wurst zu haben, ist sie auch für Veganer eine leckere Alternative. Gleich nebenan hielt zudem ein Imbiss des Karnevalsvereins Ruck-Zuck offen, der ebenfalls immer mit dabei ist.Gutes direkt vom Erzeuger
Gutes direkt vom Erzeuger gab es an etlichen Ständen, die sich vom Neuen Markt mit Feuerwehrmuseum und Naturpark Saar-Hunsrück-Infozentrum bis in die Fußgängerzone zogen. Der Reinsfedler Eichhof bot Wurst an, geräuchert wie im Glas, Gabi und Willibald Berens vom Pölerter Heidhof verkauften Kartoffeln, es gab Honig von Imkern wie Ostertag aus Börfink, hausgemachte Marmelade aus Weiperath und Hochprozentiges als schickes Geschenk auf Holz. Das beliebte Material fand sich in vielen weiteren Varianten: als gedrechseltes Unikat, als farbenfrohe Vogelhäuschen und Kinderhocker, als Kürbisgeister und Stubbi-Hubschrauber. Außerdem gab es ausgefallenes Kunsthandwerk aus Metall, handgeflochtene Weidenkörbe, ausgefallenen Schmuck, Blumen und Wolliges von selbstgestrickten Mützen und Strümpfen bis zu Handyhüllen, die Berufsschüler für einen guten Zweck anboten. Etliche Aussteller sind seit vielen Jahren mit dabei beim Bauernmarkt, dessen Anfänge bis 1992 zurückreichen, seit 15 Jahren verstärkt ergänzt um Handwerkliches. Willibald Berens sichert der Markt auch zusätzliche Kunden, die bei ihnen bestellten oder auf dem Heidhof abholten.Sanitäter vor Ort
Als Sanitäter vor Ort waren sechs Ehrenamtliche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ortsverein Hochwald. Glücklicherweise gab es für sie keinen ernsthaften Einsatz, sodass sie ihr Engagement im Dienst der Allgemeinheit vorstellen konnten. Interessierte ließen sich Blutdruck, Zuckerwerte und Sauerstoffgehalt messen und informierten sich über den Rettungswagen. Der Verein mit Mitgliedern aus der gesamten VG finanziert Einsätze, Fahrzeug, Kleidung und den Umbau eines neu bezogenen Vereinsheims in Gusenburg über Spenden, erklärte Bereitschaftsleiterin Marianne Plein. URSStadt Trier
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