

Das Klinikum Mutterhaus in Trier modernisiert seine Beleuchtung und setzt auf Solarstrom vom eigenen Dach. Seit 2017 ist der Stromverbrauch des Krankenhauses um rund 23 Prozent gesunken, wie das Klinikum zum Weltenergietag am 22. Oktober mitteilt.
Im Zuge laufender Baumaßnahmen setzt das Klinikum auf energieeffiziente LED-Technik. Die Beleuchtung im gesamten Gebäudebestand wird schrittweise modernisiert. In einem zentralen Gebäude sollen auf rund 600 laufenden Metern in Fluren LED-Einsätze installiert werden. Auch im Altbau werden bestehende Leuchten ausgetauscht. Im Flur des Geschäftsführungsbereichs sind bereits LED-Leuchten im Einsatz, die sich automatisch an das Tageslicht anpassen.
Die Maßnahmen sind Teil eines Energiekonzepts, das seit 2016 nach der Norm DIN ISO 50001 umgesetzt wird. Auch die Modernisierung von Lüftungs- und Klimasystemen sowie der Gebäudeautomation hat laut Klinikum zu Energieeinsparungen geführt.
Auf dem Dach des Klinikums wurde eine Photovoltaikanlage mit 150 Modulen und einer Gesamtleistung von 66,75 Kilowattpeak installiert. Sie soll jährlich knapp 65.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, der vollständig vor Ort genutzt wird. Rechnerisch lassen sich dadurch rund 30.322 Kilogramm CO₂ pro Jahr einsparen.
Seit Oktober 2024 ist das Klinikum zudem mit 15 Prozent an der SWT Solar GmbH beteiligt, um Strommengen für die eigenen Häuser nutzen zu können. Mehr als die Hälfte des Strombedarfs bezieht das Krankenhaus nach eigenen Angaben bereits aus erneuerbaren Energien.
2017 lag der Stromverbrauch des Klinikums bei 12.779.830 Kilowattstunden. 2025 waren es noch 9.847.497 Kilowattstunden. Das entspricht einem Rückgang um rund 23 Prozent.
Die bestehende Zertifizierung des Energiemanagements, deren Laufzeit jeweils drei Jahre beträgt, wurde im Sommer 2026 durch ein erstes Überwachungsaudit bestätigt.




