Mehr als Unterricht: Was hinter der CampusSchule steckt
Die Universität Trier und die Freie Montessori-Schule Trier haben das Konzept einer geplanten Montessori-CampusSchule vorgestellt. Bei einem Forum am 1. Oktober diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Schule, Politik und Lehrkräftebildung über das Vorhaben. Geplant ist ein Schulstandort für die Klassen 1 bis 12, an dem schulische Praxis, Forschung und Lehrkräftebildung miteinander verbunden werden.
Lernen, forschen und Schule entwickeln
Die CampusSchule soll als gemeinsamer Entwicklungsort dienen, an dem pädagogische Konzepte wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt werden. Die Erkenntnisse sollen auch anderen Schulen sowie der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zugutekommen. Eine eigene Montessori-Lehrkräfteausbildung ist laut Universität nicht vorgesehen. Vielmehr soll die staatliche Lehrkräftebildung mit schulischer Praxis und pädagogischer Innovation verknüpft werden.
Universitätspräsidentin Eva Martha Eckkrammer und Vertreter der beteiligten Partner betonten die Bedeutung des Vorhabens. Auch Studierende, Lehrkräfte und Experten für Schulbau brachten ihre Perspektiven in die Diskussion ein. Dabei ging es unter anderem um den Praxisbezug im Lehramtsstudium und die Gestaltung von Lernräumen.
Modell mit überregionaler Wirkung
Die CampusSchule soll von Beginn an als offenes Netzwerk mit Partnern aus Schule, Hochschule und Lehrkräftebildung entwickelt werden. Die Beteiligten sehen darin die Chance, neue Wege der Schulentwicklung zu erproben und die gewonnenen Erkenntnisse über Trier hinaus nutzbar zu machen. Auch Stiftungen unterstützen das Vorhaben als langfristige Investition in Bildungsinnovation.

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