Nico Lautwein

Revanche gegen Frankfurt? Gladiators Trier empfangen die Skyliners in der Arena

Trier. Die Moselstädter empfangen die formstarken Skyliners Frankfurt – und wollen alte Rechnungen begleichen. Sprungball in der ausverkauften SWT Arena ist am Samstag um 20 Uhr.

Kapitän Maik Zirbes

Kapitän Maik Zirbes

Bild: Simon Engelbert

Am 16. Spieltag der aktuellen BBL-Saison empfangen die Gladiators Trier am Samstagabend die Skyliners aus Frankfurt. Mit dem Duell wartet ein echtes Highlight auf das Team von Jacques Schneider, welches nach der Playoff-Serie in der Saison 2023/24 und dem letztjährigen Pokal-Aus, gleich zwei offene Rechnungen mit den Skyliners begleichen möchte. Die Mainstädter stehen nach 15 absolvierten Partien auf dem 8. Tabellenplatz der Bundesliga und weisen eine Bilanz von acht Siegen bei sieben Niederlagen auf. Das Team von Weltmeister-Assistant Coach Klaus Perwas präsentierte sich zuletzt in aufsteigender Form und sicherte sich im letzten BBL-Spiel einen knappen 89:86-Erfolg über die Niners Chemnitz, den Guard Isaiah Swope per Buzzerbeater-Dreier besorgte.

Stärken der Skyliners Frankfurt

Neben Isaiah Swope, der mit 16,3 Punkten pro Spiel nicht nur gegen Chemnitz zu den gefährlichsten Frankfurter Akteuren gehörte, ist Center Jaedon LeDee aktuell formstärkster Skyliner. Der US-Center legt ein Double-Double aus 17,6 Punkten und 10,9 Rebounds im Schnitt auf und gehört damit zu den statistisch stärksten Centern der gesamten BBL. Auch der bundesligaerfahrene Flügelspieler William Christmas (13,0) und Neu-Nationalspieler Till Pape (12,0) überzeugen mit durchschnittlich zweistelliger Punkteausbeute. Die drei Import-Akteure Nahiem Alleyne (9,0), Ryan Hawkins (7,3) und Logan Johnson (7,3), sowie die deutsche Rotation um Flügelspieler Radii Caisin (5,9), Big Man Jacob Knauf (5,1), Ex-Gladiators-Kapitän Garai Zeeb (1,1) und Skyliners-Urgestein Lorenz Brenneke (0,7) vervollständigt den Kader der Hessen.

Stimme von Cheftrainer Jacques Schneider

„Mit Frankfurt treffen wir auf ein Team, das sich in den letzten vier Wochen deutlich gesteigert hat. Sie sind auf allen Positionen gut besetzt und haben deutlich mehr Tiefe im Kader als letzte Saison. Sie finden ihr Scoring sowohl in Transition, als auch im Halbfeld und forcieren defensiv viele Turnover.

Wir wollen von der ersten Minute an als das Team auftreten, das dieser Rivalität eine neue Dimension gibt. Kein Trierer Fan und Spieler hat das Verhalten der Frankfurter in den Playoffs 2024 vergessen und für uns gibt es demnach nur eins: Die SWT Arena von Anfang bis Ende zum Hexenkessel machen und gemeinsam mit unseren Fans Revanche nehmen“, sagt Jacques Schneider, Headcoach der Trierer Bundesliga-Basketballer.

Quelle: Gladiators Trier


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