

Bilder und Lichtstrahlen gleiten über Wände und Gewölbe. Fische und Schildkröten ziehen durch farbenprächtige Unterwasserwelten, Pflanzen erblühen, Formen entstehen und lösen sich wieder auf. Mal scheint die Kirche in Bewegung zu geraten, mal taucht sie in einen völlig neuen Farbraum ein. Dazu kommen Klangwelten, die die rund 30-minütige Inszenierung begleiten.
Wer die Trierer Illuminale kennt, fühlt sich an das Lichtkunstfestival erinnert. Bei „Genesis“ wird ein Kirchenraum zur Projektionsfläche. Das Schweizer Künstlerkollektiv Projektil bespielt die historischen Gemäuer mit hochauflösenden 360-Grad-Projektionen und passt die Inszenierung an die Architektur der Pauluskirche an.
In sieben Kapiteln erzählt „Genesis“ die Geschichte der Entstehung der Welt – von den ersten Lichtstrahlen bis zu den Wundern der Natur und der Vielfalt des Lebens. Einzelne Lichtpunkte verdichten sich zu Bildern, verschmelzen miteinander und lassen immer wieder neue Formen entstehen.
So wird die Architektur selbst Teil der Inszenierung: Projektionen tanzen über Wände und Decken, verändern ihre Gestalt und gehen ineinander über.
„Genesis“ ist noch bis Sonntag, 1. November, in der Pauluskirche am Paulusplatz zu sehen. Die Show läuft mittwochs bis sonntags und dauert rund 30 Minuten.
Tickets kosten zwischen 8,90 Euro und 15,90 Euro. Tickets für „Genesis“



