Motorradfahrer beim "Anlassen" tödlich verletzt

Nürburg. Nach einem Zusammenstoß starb am gestrigen Sonntag ein 57-jähriger Mann auf dem Nürburgring. Bereits am Samstag löste die Polizei ein Zeltlager auf, in dem sich über 300 Biker zum "Anlassen" versammelt hatten.

Am Wochenende haben rund 20.000 Biker auf dem Nürburgring beim "Anlassen 2018" den Start der Motorradsaison begangen. Überschattet wurde die Veranstaltung durch einen tödlichen Motorradunfall bei der Rundfahrt über der Nordschleife nach dem Motorradgottesdienst. Laut Polizei stießen im Streckenabschnitt Fuchsröhre der Nordschleife ein 57-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen und ein Niederländer mit ihren Motorrädern zusammen. Der 57-Jährige verstarb an den Folgen des Verkehrsunfalles. Der Niederländer verletzte sich leicht. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat ein Unfallgutachten in Auftrag gegeben. Die Polizei sucht noch Zeugen des Verkehrsunfalles und bittet sie, sich bei der Polizeiinspektion Adenau unter Tel. 02691-9250 zu melden.

Facebook-Treffen geriet außer Kontrolle

Bereits am Freitag geriet laut Polizei ein Treffen von Motorradfahrern im Industriegebiet Niederzissen außer Kontrolle. Über eine Facebook-Gruppe hatte sich ein nicht überschaubarer Personenkreis zum "Anlassen" verbaredet, so die Polizei. Dort wurde vereinbart, sich ab Freitag im Industriegebiet Brohltal-Ost zu treffen, um am Sonntagmorgen gemeinsam den Nürburgring aufzusuchen. Solche Treffen fanden bereits in den Vorjahren statt. Allerdings waren nie mehr als 50 Personen der Einladung gefolgt. Diesmal wurde am Samstag allerdings festgestellt, dass weit über 300 Teilnehmer ihr Lager im Industriegebiet Niederzissen aufgeschlagen hatten. Sie hatten ihre Zelte auf einer brachliegenden Wiese aufgestellt, ohne zuvor die Erlaubnis des Eigentümers eingeholt zu haben. Zudem kam es laut Polizei zu erheblichen Beschwerden über Verkehrsverstöße und Beeinträchtigungen durch mehrere Zweiradfahrer in der Ortslage Niederzissen.

Keine Verantwortlichen

Einen Verantwortlichen für das Lager gab es nicht. Mehrere Teilnehmer berichteten jedoch, dass das Treffen "aus dem Ruder laufe" und niemand die Kontrolle übernehme. Die Polizei Remagen löste daraufhin das Lager auf. Die Teilnehmer wurden auf verschiedene Ausgleichsflächen und Campingplätze verteilt. Einige Teilnehmer unterstützen dabei die Polizei, indem sie die Übernachtungsmöglichkeiten in der Facebookgruppe veröffentlichten. Durch die Präsenz der Polizei konnten letztlich auch Beschwerden aus der Bevölkerung heraus erheblich reduziert werden, heißt es im Polizeibericht.

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Du hast die Wahl

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