Die Gummibärchen laufen vom Band

Haribo hat seine Produktion am neuen Unternehmenshauptsitz in der Grafschaft offiziell in Betrieb genommen.
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Die Produktion am Haribo-Standort wurde nun offiziell in Betrieb genommen. Foto: Haribo

Die Produktion am Haribo-Standort wurde nun offiziell in Betrieb genommen. Foto: Haribo

Nach vielen Jahren der Planung und des Baus sind in der neuen Haribo-Unternehmenszentrale in der Grafschaft nun die Maschinen angelaufen. Am gestrigen Donnerstag, 4. Oktober, erfolgte der offizielle Produktionsstart im Innovationspark Rheinland. Bereits am 21. August wurde die Inbetriebnahme der Produktion durchgeführt. Gestern folgte die offizielle Inbetriebnahme. Bereits Ende April war die Verwaltung des Süßwarenherstellers von der alten Produktionsstätte in Bonn-Kessenich in die Grafschaft gezogen. Über 50.000 Quadratmeter Nutzfläche auf drei Ebenen bieten dem Unternehmen fortan Platz für die Produktionsstraßen, die laut Haribo im Süßwarenbereich die technologisch fortschrittlichsten der Welt sind. Derzeit arbeiten rund 70 Mitarbeiter am Standort Grafschaft in der Produktion. Im kommenden Jahr soll die Produktion nach und nach hochgefahren werden, bis die Vollauslastung mit einem Drei-Schicht-System erreicht ist. Priorität hatte laut Haribo im ersten Schritt die Sicherstellung der Qualität und reibungsloser Abläufe. "Wir hofften auf einen Produktionsstart im Frühherbst 2018, wollten uns aber im Vorfeld nicht darauf festlegen. Eine neue Unternehmenszentrale, neue Mitarbeiter und neue Maschinen bringen positive Herausforderungen mit sich, die nicht immer kalkulierbar sind", sagt Arndt Rüsges, Geschäftsführer Produktion und Supply Chain: "Daher fokussierten wir uns beim Produktionsstart unseren Ansprüchen entsprechend auf Qualität und optimierte Prozesse. Mängel aufgrund einer selbstgesetzten, zu engen Deadline zu riskieren, kam für uns nicht in Frage. Umso mehr freuen wir uns, dass alles geklappt hat und die Produktion in Grafschaft nun angelaufen ist." Dem Produktionsstart misst Haribo eine hoher Bedeutung bei. Die neue, großangelegte Zentrale nahe der Heimat Bonn sei ein wichtiger Schritt für das internationale Wachstum der Unternehmensgruppe, so eine Sprecherin des Konzerns. Das 27 Hektar große Gelände ermögliche es Haribo, die wachsende Nachfrage in Europa zu decken. Zudem sei der fünfte deutsche Standort des Unternehmens verkehrstechnisch ideal angebunden und ermögliche eine logistisch ideale Belieferung von Deutschland sowie den europäischen Märkten. Im ersten Schritt schaffe die neue Zentrale rund 800 Arbeitsplätze in Verwaltung, Logistik und Produktion.