Thomas Förster

CTG-Raum dank Landfrauen und Unternehmern

Simmerath. Freunde und Förderer der Eifelklinik modernisieren die Neugeborenen-Station
Der Vorstand der Eifelklinik-Förderer mit einigen finanziellen Unterstützern und der Leitung des Krankenhauses in Simmerath.

Der Vorstand der Eifelklinik-Förderer mit einigen finanziellen Unterstützern und der Leitung des Krankenhauses in Simmerath.

Bild: Thomas Förster

Simmerath (FÖ). Den Patienten das »gewisse Etwas« bieten, den Mitarbeitern das Arbeiten erleichtern, eine Aufmerksamkeit bereiten, das Image steigern: All das sind Ziele der Freunde und Förderer der Eifelklinik, die sich offiziell der » Unterstützung und Weiterentwicklung der Eifelklinik sowie des Seniorenzentrums Seliger Gerhard« verschrieben haben.

Jüngstes Beispiel ist die Modernisierung des CTG-Raumes auf der geburtshilflichen Station des Krankenhauses in Simmerath. »Die Kardiotokografie oder Herztonwehenschreibung ist ein medizinisches Standardverfahren zur gleichzeitigen Messung und Aufzeichnung der kindlichen Herzfrequenz und der mütterlichen Wehentätigkeit«, erklärt Chefarzt Dr. Andreas Cousin. Medizinisch war und ist man bestens ausgestattet, doch jetzt wich ein Sessel einer bequemen Liege für die werdenden Mütter. »Es ist einfach eine schönere Atmosphäre« freut sich Cousin. Möglich machten die Investition unter anderem Spenden von Simmerather Landfrauen, der Raiffeisenbank Eifel, der schwartz GmbH und mehrerer Privatleute. »Wir freuen uns über jeden Unterstützer, sei es als Sponsor, als Mitglied oder bei der aktiven Arbeit im Vorstand«, unterstreicht Karl-Heinz Hermanns, der dem Förderverein vorsteht. Er weiß ein gutes Netzwerk aus Medizinern, Eifelklinik-Mitarbeitern und engagierten Mitstreitern aus Simmerath, Monschau und Roetgen um sich und ist dankbar, dass man mit der Klinikführung um Geschäftsführer Andreas Grbic, dem ärztlichen Direktor Dr. Christian Blau und der Klinikleitern Melanie Bokranz vertrauensvoll zusammenarbeite.

Über 700 Mitarbeitern zählen Eifelklinik und Seniorenzentrum, 160 Patienten können in der Eifelklinik aufgenommen werden, erklärt Melanie Bokranz. Das familiäre Miteinander und die breite Unterstützung aus der Gesellschaft seien eindrucksvoll, unterstreicht sie.

»Wir brauchen mehr Platz, wollen Vor- und Nachsorge durch unsere Hebammen ausbauen«, nennt Grbic ein Beispiel, was mit den freiwerdenden Räumen passieren soll, die bislang von den Alexianern genutzt wurden. Und spätestens dann gibt es sicher für die Förderer wieder etwas zu tun.