Thomas Förster

Für ein neues Miteinander im Dorf

Roetgen Genossenschaft »Gemeinschaft leben in Roetgen« gegründet
Gründungsversammlung der Genossenschaft »Gemeinschaft leben in Roetgen«: Karl Ollfisch, Ursula von Bülow, Dietmar Bothe, Elvira Bangel, Karl Singendonk, Ingrid Karst-Feilen, Ulrich Krapp

Gründungsversammlung der Genossenschaft »Gemeinschaft leben in Roetgen«: Karl Ollfisch, Ursula von Bülow, Dietmar Bothe, Elvira Bangel, Karl Singendonk, Ingrid Karst-Feilen, Ulrich Krapp

Bild: Genossenschaft

Roetgen. Ein großer Schritt für das Projekt »Gemeinschaft Leben in Roetgen« ist geschafft: Die Genossenschaft ist gegründet. Mit der Wahl des Aufsichtsrates in der Generalversammlung und der anschließenden Wahl des Vorstandes nimmt das Vorhaben nun auch organisatorisch Gestalt an. Fünf Personen wurden in den Vorstand gewählt und drei Personen übernehmen Verantwortung im Aufsichtsrat.

»Gemeinschaft leben in Roetgen« steht für die Idee, ein Haus zu schaffen, in dem Menschen gemeinsam wohnen, sich gegenseitig unterstützen und Verantwortung füreinander übernehmen. Gleichzeitig soll mit dem Dorfwohnzimmer ein offener Ort der Begegnung entstehen, der allen Menschen in Roetgen zur Verfügung steht.

Ob Beratung, Veranstaltungen, gemeinsames Kaffeetrinken, Austausch oder neue Ideen für das Dorf: Das Dorfwohnzimmer soll eine Plattform für das Miteinander werden. Die Genossenschaft richtet sich deshalb ausdrücklich nicht nur an Menschen, die später in dem Haus wohnen möchten. Auch alle, die die Gemeinschaft und das Dorfwohnzimmer unterstützen, sich einbringen und mitgestalten wollen, sind eingeladen, Teil des Projektes zu werden.

Interessierte können Genossenschaftsanteile zum Preis von 250 Euro je Anteil erwerben. Mit der Mitgliedschaft besteht die Möglichkeit, das Projekt finanziell zu unterstützen, sich an der Gemeinschaft zu beteiligen und in der Generalversammlung mitzusprechen und mitzugestalten.

»Wir möchten nicht nur ein Haus bauen, sondern einen Ort schaffen, an dem Gemeinschaft gelebt wird und der für ganz Roetgen offensteht«, so die Initiatorinnen und Initiatoren des Projektes. »Die Genossenschaftsgründung ist dafür ein ganz entscheidender Schritt. Wir freuen uns über alle, die diesen Weg mit uns gehen möchten.«

Die Genossenschaft möchte damit Menschen zusammenbringen, die sich für ein lebendiges, solidarisches und zukunftsorientiertes Roetgen einsetzen wollen – unabhängig davon, ob sie später in dem Haus wohnen werden.

Dorfwohnzimmer im Architektenentwurf

Am Mittwoch, 7. Oktober, werden die Architektenentwürfe für das geplante Haus und das Dorfwohnzimmer öffentlich vorgestellt. Das Kölner Architekturbüro office 03, für das sich die Projektgruppe entschieden hat, wird vor Ort sein und die Entwürfe präsentieren. Die Architekten stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung und geben Einblicke in die planerischen Überlegungen hinter dem Vorhaben. Die Veranstaltung bietet ab 18 Uhr die Gelegenheit, das Projekt kennenzulernen, die geplanten Räume und ihre Möglichkeiten zu entdecken und selbst Teil der weiteren Entwicklung zu werden.

ARCHITEKTURENTWÜRFE – GEMEINSCHAFT – DORFWOHNZIMMER: Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr Rathaus Roetgen. Weitere Infos zur Mitgliedschaft und zu den Möglichkeiten, sich bei »Gemeinschaft leben in Roetgen« einzubringen, erhalten Interessierte bei der Projektgruppe persönlich oder per E-Mail an info@aewir.biz