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Thomas Förster

Gutes Gefühl beim Gaumenschmaus

Monschau. Lebensmittelkontrolleure prüfen 33 Buden auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt

Glühwein oder Reibekuchen sind beim Besuch des Weihnachtsmarktes fast schon Pflicht. Dass man sie auch sorglos genießen kann, das prüfen Lebensmittelkontrolleure - kürzlich auch auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt.

Monschau (Fö). Dafür, wie Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt angeboten werden darf, gibt es klare Regeln. Nicht unter sieben Prozent Alkohol darf er haben und zu heiß darf er auch nicht sein. »Die Siedetemperatur von Alkohol liegt bei 78 Grad«, erklärt Wein- und Spirituosenkontrolleur Martin Kühn. »Wenn es dampft, ist es also gar nicht so gut«, so Kühn.

Darauf achtet der Prüfer, wenn er die Buden auf dem Weihnachtsmärkten abklappert, den Wein probiert und teils Proben für das Labor mitnimmt.

Auch haben die Prüfer im Blick, ob Glühwein, der als Winzerglühwein ausgezeichnet ist, wirklich vom Winzer kommt.

In Monschau jedoch haben die Prüfer nur Kleinigkeiten zu beanstanden. 33 Buden muss das Team aus Lebensmittelkontrolleuren, Tierärzten und Lebensmittelchemiker unter die Lupe nehmen. »Wir betreuen 7000 Betriebe und tätigen rund 2500 Kontrollen jährlich. In der Weihnachtszeit haben wir natürlich jede Menge zu tun«, weiß Matthias Boese, der ebenso wie Stefan Schnitzler und Ralf Wüstkamp zum Amt für Verbraucherschutz, Tierschutz und Veterinärwesen der Städteregion Aachen zählt »Der Markt in Monschau ist gut«, sind sich die Prüfer einig. Mit dem Thermometer wird gemessen, ob das Frittierfett heiß genug ist oder der Eierpunsch nicht anbrennt. Auch die Ausweisung der Inhaltsstoffe wird geprüft. Schon vor dem Weihnachtsmarkt wird den Budenbetreibern erklärt, welche Auflagen sie erfüllen müssen.

»In Aachen sind wir täglich auf dem Weihnachtsmarkt«, sagt Dr. Mathias Boese von der Lebensmittelüberwachung. Aber auch alle anderen Weihnachtsmärkte bekommen Besuch von den Kontrolleuren. In Monschau nun zum zweiten Mal. Die kleineren Märkte in den Orten haben oft Beratungsbedarf. »Schließlich will ja jeder nur gut Bekömmliches anbieten«. In Monschau scheint dies der Fall zu sein.


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