Günther Sander

Hurra, sie leben noch: Roetgener Blätter

Roetgen. Ach, wie war es doch vordem... Ja, an die Roetgener Blätter hatte man sich längst gewöhnt. Jetzt sind sie wieder da. Rolf Wilden, »Redakteur vom Dienst« und lange Zeit für die RB verantwortlich, sagt dem Wochenspiegel: »Das neue Heft ist ein erster Versuch. Wir veröffentlichen es zunächst digital und drucken nur auf Bestellung.«

Ach, wie war es doch vordem... Ja, an die Roetgener Blätter hatte man sich längst gewöhnt. Jetzt sind sie wieder da. Rolf Wilden, »Redakteur vom Dienst« und lange Zeit für die RB verantwortlich, sagt dem Wochenspiegel: »Das neue Heft ist ein erster Versuch. Wir veröffentlichen es zunächst digital und drucken nur auf Bestellung.«

Zurück ins Jahr 2012, zu den ersten Roetgener Blättern, zusammengestellt von Rolf Wilden und Ulrich Schuppener. An Beiträgen für die laufenden Ausgaben mangelte es nicht. »Alle Hefte mit Beiträgen von Elsbeth Küsgens kamen besonders gut an«, erinnert Wilden. Und aus den Roetgener Blättern wurden sieben Bücher »Roetgener Geschichte und Geschichten« gedruckt.

Warum plötzlich die Einstellung des Erscheinens? Wilden begründet es so: »Durch das erhebliche Alter der Redaktion (85/86) wurde die monatliche Ausgabe zur Belastung.« Es gab zwei Auswege: 1. Jüngere Redaktion; 2. weniger Ausgaben pro Jahr. Der erste Ausweg scheiterte an internen HeuGeVe-Problemen. Noch mit Ulrich Schuppener habe er den 2. Weg geplant. »Leider ist Uli verstorben und ich musste mich allein auf den Weg machen. Als Lektor fand ich schließlich Marlo Strauß«, klärt Rolf Wilden auf.

Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis lässt Freude bei den »Heimathirschen« aufkommen. Das Titelbild zeigt die Dreilägerbachtalsperre mit dem Filterhaus. Neben einem Vorwort folgt die Familienchronik Johnen (Urahnen, Nachkommen, Kaufleute und Viehhändler, Testament, Urgroßeltern, Ahnen der Weber und Fuhrleute).

Für die beiden getreuen verstorbenen Mitglieder Ulrich Schuppener und Gerhard Kristan gibt es einen Nachruf. Es folgen »Die Ausstellung am Pferdeweiher«, HeuGeVe-Nachrichten und final ein Luftbild der Dreilägerbachtalsperre von 2024.