

Imgenbroich (Fö). Ein Roboter läuft über den Flur, eine Popcorn-Maschine wird künstlich überwacht - was auf den ersten Blick verstörend wirkt, hat seinen Grund: Denn im HIMO wurde das KI-Zentrum Monschau eingerichtet. Dort soll informiert, geschult, die Scheu genommen werden. »Vielen ist das Thema zu groß, andere sagen, man brauche es nicht«, weiß Werner Maaßen, der als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Monschauer Unternehmen einer der Initiatoren ist. Dabei könne man sich kaum vor KI verschließen, man müsse sie aber verstehen lernen.
»Wir sollten zwischen dem Hype um die Sache und einem tatsächlichen Mehrwert unterscheiden«, so Stefan Kirch, Geschäftsführer von »Bauer + Kirch« und Vorreiter, als das Internet in die Eifel gebracht wurde. Auch Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer appellierte daran, das neue, wertvolle Werkzeuig richtig einzusetzen und es nicht als Mittel zum Zweck zu sehen oder gar missbräuchlich zu verwenden.
Dass künstliche Intelligenz längst in der Eifel angekommen ist zeigten beispielsweise Jan und Anne Sophie Haveneth mit ihrer Plattform »Lottina«. Diese bündelt Freizeitangebote für Familien, macht sie gezielt auffindbar und direkt buchbar. »Künstliche Intelligenz hat uns da weit voran gebracht, doch den Durchbruch mit einer professionellen Plattform haben wir erst mit richtigen Entwicklern geschafft«, gesteht das Paar.
Holger Pigerl von dem RWTH-Spin-off aiXbrain zeigte wie man KI verlässlich, sicher und transparent einsetzt, während Alex Dickmann am Beispiel des AI Village in Hürth einen Blick auf die Vernetzung von Forschung, Wirtschaft, Weiterbildung und Start-ups bot.
Gemeinsam mit dem HIMO soll ein dauerhaftes Angebot entstehen, das Wissen über Künstliche Intelligenz vermittelt, konkrete Einsatzmöglichkeiten aufzeigt und Akteure aus Wirtschaft und Forschung miteinander vernetzt. Regelmäßige Workshops sollen die Unternehmer auf der spannenden Reise mitnehmen, Das Angebot richtet sich nach Angaben der Initiatoren an Handwerksbetriebe und Ingenieurbüros ebenso wie an Start-ups, Selbstständige und Privatleute - ganz einfach an den regionalen Mittelstand.




