

»Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktionieren«, unterstreicht der für den technischen Ausbau zuständige Telekom-Mitarbeiter Herbert Müller. »Ein Wohn- und Arbeitsort ist heute gerade dann attraktiv, wenn er eine vernünftige Anbindung ans Internet hat«, unterstreicht Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss. Dafür wurden drei Kabelverzweiger durch neue Multifunktionsgehäuse ersetzt und diese ans Glasfasernetz der Telekom angebunden. »Da es von dort aus mit den herkömmlichen Kupferkabeln weiter geht, ist ein Geschwindigkeitsverlust unumgänglich, je weiter man vom Verteiler wegwohnt«, weiß Timothy Frings vom Roetgener Bauamt. Nun sei eine große Lücke geschlossen worden, aber noch lange nicht alles getan, gesteht Jorma Klauss Im ersten Halbjahr 2016 soll der Ort Mulartshütte Zugang zur Datenautobahn bekommen, die entsprechenden Fördergelder wurden bereits bewilligt. »Da sich die Förderrichtlinien geändert haben, kann im Gemeindegebiet auch an anderen Stellen noch etwas getan werden«, unterstreicht Ursula Schauf-Paschek, kommunale Ansprechpartnerin für den Breitbandausbau der Telekom. Dafür muss der überwiegende Teil der Haushalte eine Datenleitung von weniger als 6 MBit/s haben. »Wir wollen nicht immer technischen Neuerungen hinterher laufen, sondern uns zielgerichtet aufstellen«, erklärt Klauss. Zur Aufstellung einer Breitbandstrategie nehme man sich externe Berater zur Seite - gefördert vom Bund. Wer genau vom neuen Breitbandausbau profitiert, erfäährt man unter www.telekom.de/schneller oder aber auf www.roetgen.de


