Thomas Förster

Qualitätsoffensive Wandern

Abschluss des LEADER-Projektes in Roetgen und Stolberg
Bürgermeister Patrick Haas (Stolberg), Bürgermeister Jorma Klauss (Gemeinde Roetgen), Peter Wackers (Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Tourismus Stolberg) und Christopher Albrecht (Sachbearbeiter, Gemeinde Roetgen).

Bürgermeister Patrick Haas (Stolberg), Bürgermeister Jorma Klauss (Gemeinde Roetgen), Peter Wackers (Amtsleiter Wirtschaftsförderung und Tourismus Stolberg) und Christopher Albrecht (Sachbearbeiter, Gemeinde Roetgen).

Bild: Kerstin Meinhard

Roetgen. Mit dem Abschluss des LEADER-Projektes »Qualitätsoffensive Wandern« der Gemeinde Roetgen in Zusammenarbeit mit der Kupferstadt Stolberg steht ein neues, einheitliches Wanderangebot für Wanderer zur Verfügung. Im Mittelpunkt des Projektes standen 15 thematisch unterschiedliche Wanderrouten, eine einheitliche Beschilderung sowie die digitale Darstellung und Ergänzung der Angebote.

Die 15 Routen verteilen sich auf drei thematische Schwerpunkte. Sieben Routen widmen sich der Geschichte und Kultur, vier Routen stellen Natur und Landschaft in den Mittelpunkt und vier weitere Routen richten sich speziell an Familien. Damit steht ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Interessen und Zielgruppen zur Verfügung.

Die Gestaltung der einheitlichen und gut erkennbaren Beschilderung orientiert sich an den übrigen Beschilderungen im Gebiet der gesamten Rureifel, die es Wanderern ermöglicht eine schnelle Orientierung zu erhalten.

Die neuen Wanderangebote verbinden die Beschilderung vor Ort mit digitalen Informationen. Über die App »Komoot« können Routen digital gefunden, geplant und zur Navigation genutzt werden. Wegen teilweise eingeschränkter Verfügbarkeit von mobilen Daten auf den Routen empfiehlt es sich die entsprechenden Routendaten im Vorfeld kostenfrei über die Website rureifel-tourismus.de oder über die WanderappKomoot offline herunter zu laden. QR-Codes entlang der Wege ermöglichen unabhängig von der App, den Zugriff auf weiterführende Informationen zu besonderen Orten und Themen. Je nach Strecke wurden unter anderem Natur und Landschaft, Industrie- und Bergbaugeschichte, historische Orte, kulturelle Besonderheiten oder familiengerechte Erlebnisse aufgegriffen. Dabei wurden vorhandene Wege genutzt und teilweise zu neuen thematischen Routen zusammengestellt. Im Rahmen des Projektes wurden keine neuen Wege gebaut. Der Schwerpunkt lag vielmehr darauf, das bestehende Wegenetz sinnvoll zu nutzen und daraus attraktive und eigenständige Wanderrouten zu entwickeln, welche in der Regel den selben Start- und Zielpunkt haben und somit als Rundweg erlebt werden können.

Mit dem Abschluss des Projektes übernimmt die Rureifel Tourismus GmbH als touristische Dachmarke der Region eine zentrale Rolle bei der Verankerung und dem Wegemanagement der neuen Routen. Sie ist für Mängel an den Wegen zentrale Ansprechpartnerin. Kleinere Mängel können durch die zuständigen Wegepaten behoben werden. Der Eifelverein, lokale Vereine und weitere Akteure haben mit ihrem Wissen und ihrer Arbeit zur Umsetzung maßgeblich beigetragen. Das Projekt baut damit auf bestehende Strukturen und dem vorhandenen Engagement vor Ort auf.