Der Kirchturmuhr-Aufzieher geht in Rente

46 Jahre lang kletterte Wolfgang Fröschen alle vier Tage die 62 Stufen bis zur Kirchturmuhr in der St. Hubertus Kirche hoch und zog die schweren Gewichtssteine auf. Seit 1973 machte sich der Idealist bei Wind und Wetter auf den Weg zum Gotteshaus, damit den Müllenbachern durch das Schlagen der vollen Stunde die Uhrzeit mitgeteilt wurde.
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Dirk Lescher und Pater Andreas Pohl (von links) bedanken sich bei Wolfgang Fröschen im Namen der kirchlichen Gremien für seine Arbeit in den letzten vier Jahrzehnten.

Dirk Lescher und Pater Andreas Pohl (von links) bedanken sich bei Wolfgang Fröschen im Namen der kirchlichen Gremien für seine Arbeit in den letzten vier Jahrzehnten.

Mit der Vollendung des 80. Lebensjahres kündigte der Senior seinen Job bei der Pfarrgemeinde, um den wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, der von Pater Pohl zelebriert und vom Musikverein Müllenbach musikalisch gestaltet wurde, verabschiedete die Pfarrgemeinde ihren Kirchturmuhr-Aufzieher mit großem Applaus. Sichtlich bewegt bat Fröschen die Gottesdienstbesucher um eine Spende, um die Turmuhr mit einem elektronischen Antrieb ausstatten zu können. 3.500 Euro werden dafür benötigt. Der Förderverein der Müllenbacher Kirche hat die Idee aufgegriffen und sammelt die Geldspenden ein. Überweisungen können weiterhin auf das Konto des Fördervereins bei der Raiffeisenbank Eifeltor eG IBAN: DE58 5706 9144 0000 2427 98 getätigt werden. Spendenquittungen werden ausgestellt. Foto: Klaus Pinkhaus


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