Stefan Pauly

Ein »Service der Zukunft«

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Landrat Manfred Schnur (3. v. l.) und der Zeller VG-Bürgermeister Jürgen Hoffmann (4. v. l.) besiegelten mit Verantwortlichen der Landkreise Vulkaneifel und Bernkastel-Wittlich die Zusammenarbeit in der Kfz-Zulassung.                                        Foto: Elisa Gierten

Landrat Manfred Schnur (3. v. l.) und der Zeller VG-Bürgermeister Jürgen Hoffmann (4. v. l.) besiegelten mit Verantwortlichen der Landkreise Vulkaneifel und Bernkastel-Wittlich die Zusammenarbeit in der Kfz-Zulassung. Foto: Elisa Gierten

Foto: Elisa Gierten

Cochem-Zell. Zum Jahresbeginn wurde ein Meilenstein innerhalb der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) der drei Landkreise Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell gestartet. Landrätin Julia Gieseking (Vulkaneifel) sowie die Landräte Manfred Schnur (Cochem-Zell) und Gregor Eibes (Bernkastel-Wittlich) setzten ihre Unterschriften unter die Kooperationsvereinbarung des Projektes »Gemeinsame Kfz-Zulassung«. Diese Kfz-Zulassung, die Anfang dieser Woche gestartet ist, soll es allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen der drei Landkreise ermöglichen, jede der zugehörigen Kfz-Zulassungsstellen kreisübergreifend zur Anmeldung von Kraftfahrzeugen nutzen zu können. Es handelt sich um eine nächste Testphase innerhalb der IKZ, die Kooperationen von Kommunen innerhalb bestimmter öffentlicher Aufgaben beinhaltet, um die Effizienz kommunaler Leistungen – auch für den Bürger – zu verbessern. Alle beteiligten Zulassungsstellen erhielten eine gemeinsame Software und Arbeitswerkzeuge. Dadurch sollen langfristig unter anderem Kosteneinsparungen für die Verwaltungen erzielt werden. Der Cochem-Zeller Landrat, Manfred Schnur, bezeichnete das Projekt, das ein Element der gemeinsamen Digitalisierungsstrategie ist, als »Service der Zukunft«. Die finanzielle Förderung der IKZ durch das Land in Höhe von 90 Prozent unterstreiche die hohe Erwartung des Landes an das Projekt, so Schnur. Ziel soll letztendlich auch sein, dass Fahrzeuge künftig online angemeldet werden können, erklärte Schuster. Das ist derzeit nur bei Abmeldungen möglich. Erfüllen sich die positiven Erwartungen nach einer zweijährigen Projektlaufzeit, so könnte das System landesweit etabliert werden. Die Ausweitung der IKZ auf die Bußgeldstellen der drei Kreise ist eines der nächsten Projekte.

www.cochem-zell.de

 


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