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Jetzt sprechen die Verdächtigen

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Diese zehn jungen Frauen und Männer feierten Samstagnacht in einer Hütte am Ortsrand von Hauroth. Als die Polizei einen Fahrer, der zuvor mitgefeiert hatte, wegen Trunkenheit im Straßen festnehmen will, kommt es zu dem folgenschweren Zusammentreffen. Am Ende sind sechs Polizeibeamte verletzt. Foto: Zender

Diese zehn jungen Frauen und Männer feierten Samstagnacht in einer Hütte am Ortsrand von Hauroth. Als die Polizei einen Fahrer, der zuvor mitgefeiert hatte, wegen Trunkenheit im Straßen festnehmen will, kommt es zu dem folgenschweren Zusammentreffen. Am Ende sind sechs Polizeibeamte verletzt. Foto: Zender

Sechs verletzte Polizei-Beamte, einer davon schwer: Das ist die traurige Bilanz eines Einsatzes der Cochemer Polizei am Wochenende im Eifelort Hauroth (wir berichteten exklusiv).
Wir haben uns gefragt, was das für Menschen sind, die mutmaßlich so auf Polizisten losgehen. Deshalb haben wir versucht mit den Teilnehmern, die von Samstag auf Sonntag in der Hütte in Hauroth gefeiert haben, zu sprechen. Und das ist uns auch gelungen.
Die zehn Frauen und Männer stellen den Sachverhalt allerdings komplett anders dar. Sie geben den Polizeibeamten die Schuld. „Der Einsatz sei völlig aus dem Ruder gelaufen“, betont Stefan Thönnes (27). Die Polizeibeamten seien nicht angegriffen worden, er und seine Freunde hätten sich lediglich gegen massive Gewalt gewährt. Als dann ein Schuss gefallen sei, sei er aus Angst geflüchtet.
Aufschluss über den Einsatz könnte möglicherweise ein Video des Geschehens geben. Die Existenz bestätigt uns Boris Schönborn (34), der auch an dem Abend dabei war. Die Kripo Mayen hat zur Klärung des Falls eine spezielle Ermittlungsgruppe eingesetzt. Für das Video-Interview klicken Sie einfach auf das Filmlogo über dem Foto.


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