HeuGeVe hat »Alte Weberei« gekauft

Erhalt des Gebäudes wäre ein Segen - Spenden erwünscht

Roetgen. »Nach wie vor betrachten wir es als notwendig, dieses Zeugnis der Roetgener Geschichte zu erhalten. Auch wenn es schwer ist und die Unterstützung dafür sich in der Gemeinde Roetgen in Grenzen hält. Man kann nicht ewig über das Ortsbild lamentieren, wenn man selber nicht bereit ist, sich anzustrengen«, so der Heimat- und Geschichtsverein Roetgen (HeuGeVe) in den »Roetgener Blättern«, Mai-Ausgabe 2021, zum Thema »Neues von der Alten Weberei.«

Gerade in dem historisch interessanten Teil des Ortes Roetgen, an der »Hardewäch«, seien schon zu viele Zeitzeugnisse unwiderruflich verlorengegangen. Der Verein hatte die »Alte Weberei« mit Erlaubnis des Eigentümers in Augenschein genommen und war entsetzt über die vorgefundenen Zustände, so Vorsitzender Franz Schroeder und Geschäftsführer Wolf Wilden. Es sei nicht der »Zahn der Zeit«, der ihnen die meisten Sorgen bereite, sondern nicht überschaubare Schäden, die »Zeitgenossen« durch mutwillige Zerstörungen verursacht hätten.

»Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, wir haben den Kaufvertrag ratifiziert und das Gebäude erworben«, verkünden die beiden Gesprächspartner stolz. Nach dem spektakulären Erwerb des Westwall-Areals an der Vicht 2017 landete der HeuGeVe jetzt einen weiteren großen Coup. Bürgermeister Jorma Klauss und der Roetgener Gemeinderat seien bereits darüber informiert worden.

»Wir sind froh, dass wir nun einen Roetgener Ort der Erinnerung haben, der von historischer Bedeutung ist.«  Man habe bis dato keine Sponsoren, auch die öffentliche Hand halte sich geschlossen. Von Vereinsseite seien Ideen vorhanden, wie es nun weitergehen könnte. Die Sparkasse Aachen habe sich »offen gezeigt«, aber man sei vermehrt auf die Unterstützung der Roetgener Bevölkerung angewiesen. Wer helfen möchte, hier das Spendenkonto für die »Alte Weberei« IBAN: DE90 3905 0000 1071 7302 36; BIC: AACSDE33. Der Aufwand und die Arbeit lohne sich für den Verein, für den es eine »große Sache« sei.

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