Wittlich: MAN-Werk könnte geschlossen werden

Wittlich. Lkw-Bauer MAN kündigt an, in Deutschland und Österreich bis zu 9500 Stellen zu streichen. Auch die Region könnte davon betroffen sein.

Volkswagen will bei seinem Tochteruntenrehmen MAN in Deutschland und Österreich bis zu 9500 Stellen streichen. Dadurch stehe auch der Produktionsstandort Wittlich auf der Kippe.

Christian Schmitz von der IG Metall Trier kündigte an, dass man sich für den Erhalt des Standortes stark machen wolle. Auch die CDU-Landtagsfraktion hat sich zu den Plänen von Volkswagen geäußert: "Der MAN-Produktionsstandort in Wittlich ist nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Region - Hunsrück, Eifel, Mosel, bis hin nach Trier und Koblenz - von großer Bedeutung. MAN ist Teil des Volkswagen-Konzerns - nun sind die Konzern-Verantwortlichen des Truck- & Busgeschäfts gefordert. Klarheit muss her - der Standort muss erhalten bleiben", so Christian Baldau.

Elfriede Meurer: "Sollte das Wittlicher MAN-Werk wirklich geschlossen werden, brauchen die Beschäftigten schnell neue Perspektiven. Wir erwarten, dass mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die in Wittlich qualifiziert und motiviert ihre Arbeit tun, anständig umgegangen wird. Die Beschäftigten haben in uns eine deutliche politische Stimme."

"Wir befinden uns in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, das war schon vor der Corona-Krise deutlich. Allein runde Tische helfen hier nicht, die Landesregierung muss konkrete Ideen zur Bewältigung vorlegen," sagten beide.

 

(red)

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